Hamburger Bahnhof

Mal nichts über die Ausstellung sondern einige Zeilen über den Bahnhof, der auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit verdient.

Es ist nämlich ein Bahnhof der ersten Generation. 1846 fand die Jungfernfahrt der Eisenbahnlinie zwischen Berlin und Hamburg stattfand, aus einem Schuppen da der Bahnhof sich noch im Bau befand und erst 1847 fertig gestellt wurde.

Die Arbeiten an dem Bahnhof verliefen, wie ja oft bis zum heutigen Tag auch an div. Bauten, nicht wirklich fristgemäß da man dem instabilen Berliner Baugrund Rechnung tragen musste.

Auch wollte man das Schienennetz an die Wasserstraßen anbinden und es entstand aus diesem Grund zeitnah der Spandauer Schifffahrtskanal und auch der Humboldhafen.

Bereits nach nur 37 Jahren im Oktober 1884 wurde der Bahnhof kurzer Hand stillgelegt, da nun der sich in unmittelbarer Nähe befindliche Lehrter Bahnhof auch den Reiseverkehr nach Hamburg übernahm. Das hinter dem Bahnhof gelegene Güterbahngelände wurde allerdings als Ableger des Lehrter Güterbahnhofs noch bis in die 1980er-Jahre betrieben.

1906 zog das Königliches Bau- und Verkehrsmuseum ein und erfreute sich großer Beliebtheit vor allem bei Studenten und Fachleuten die dort eine Art der Fort-und Weiterbildung hatten.

Nun musste man vergrößern und beschloss auf der linken Seite den zweigeschossigen Flügelbau und später 1916, auch den auf der rechten Seite zu errichten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt und nach dem Krieg ging die Verwaltung des Komplexes an die Deutsche Reichsbahn über. Die konnten oder wollten damit aber nichts am Hut haben und etwa 40 Jahre lang passierte erst einmal nichts mit dem Arial, zum Glück da ja damals gerne alles dem Erdboden gleich gemacht wurde womit man nichts anfangen konnte, hier aber blieb alles wie es war.

1984 übernahm der Senat von Berlin die Betriebsrechte, es erfolgte schon bald eine gründliche Sanierung und seit 1987 fanden dort die unterschiedlichsten Kunstausstellungen statt.

1996 eröffnete schließlich das Museum für Gegenwart.

  

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