Autobus 200

Stadtrundfahrt für kleines Geld

Bahnhof Zoo 1

Bahnhof Berlin Zoologischer Garten

Ist zum Beispiel mit dem Bus 200 der BVG möglich. Er beginnt am Bahnhof Zoo

Potsdamer Platz 2

Potsdamer Platz

und fährt über den Potsdamer Platz entlang der vielen Sehenswürdigkeiten über Unter den Linden, Nikolaiviertel, Spandauerstraße, Alex bis hin zum Prenzlauer Berg.

ROLLEI

Caffeehaus Einstein Unter den Linden 42

Am besten setzt man sich natürlich oben in den Doppeldeckerbus und benutzt seinen Reiseführer und oder einen Stadtplan, da die Fahrt nicht vom Busfahrer moderiert wird, die Ansagen beschränken sich auf die Nennung der Haltepunkte vom Band gesprochen.

Altes Museum 7

Das Alte Museum am Lustgarten auf der Berliner Museumsinsel

Es handelt sich ja schließlich auch nicht um eine reguläre Stadtrundfahrt sondern um einen normalen innerstädtischen Linienbus der Berliner Verkehrsbetriebe.

Berliner Dom 6

Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin), Am Lustgarten

Alles in allem aber eine alternative Möglichkeit sich bei einer netten Stadttour einen Überblick der Sehenswürdigkeiten zwischen dem Bahnhof Zoo und Prenzlauer Berg zu verschaffen.

Nikolaiviertel 4

Teilansicht der Poststraße im Nicolaiviertel, Berlin Mitte

Der normale Einzelfahrschein kostet übrigens 2,40 €, es gibt selbstverständlich auch Tages/Gruppen-Karten.

Man spart ca. 10€ auf diese Art.

Berliner Rathaus 9

Berliner Rathaus (Rotes Rathaus) mit Fernsehturm, rückseitige Ansicht

Adresse:

Hardenbergplatz 8, Bahnhof Zoologischer Garten, Berlin

Kontakt:

030 19 44 9

 

Der Weltkugelbrunnen

Aus rotem Granit wurde er 1983 anlässlich einer Neugestaltung des Breitschneidplatzes nach einem Entwurf von Joachim Schmettau erbaut.

Die Berliner tauften den Brunnen auf den Namen „Wasserklops“, sie müssen scheinbar so ziemlich alles umbenennen, die Berliner. Aus verschiedenen Gründen ist dieser Brunnen kaum zu übersehen.

Zum einem durch seine exponierte Lage direkt zwischen der Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche und dem  Europa-Center, zum anderem ist es wohl auch der größte Brunnen des Berliner Bezirks Charlottenburg.


Sprudel-und Bogenfontänen, Wassertreppen und Kaskaden über die das Wasser fließt, Figuren werden vom Wasser benetzt und der Betrachter entdeckt immer wieder etwas neues.

An heißen Sommertagen ist das halbkreisförmige Bassin mit seinen 16 m Durchmesser bei den Touristen und vor allen den Kindern, eine sehr willkommene Möglichkeit zur Erfrischung. Nicht etwa das sie das Wasser trinken, sie erfrischen sich in dem kühlen Nass. Die jährlichen Kosten für den Betrieb und die Wartung belaufen sich übrigens so um die 60.000,-€ , Wasser ist halt nicht ganz billig.


Sitzen kann man aber kostenlos auf dem abgerundeten Brunnenbeckenrand oder wer es gern möchte kann auch in einem der Kaffees am Brunnen einkehren-nicht kostenlos natürlich.


Der Brunnen am Breitschneidplatz ist also gut von den Berlinern und ihren Gästen angenommen worden und fast jeder der die City-West besucht wird sicher auch etwas Zeit für diese interessante Brunnenanlage erübrigen können. Entweder vor dem Einkaufsbummel im Europacenter oder auch nach einem Besuch der Gedächtnis-Kirche . Die könnte man leicht übersehen, sie hat sich verkleidet und hinter ihrer Verkleidung wird sie restauriert. So wie der gesamte Bereich zur Zeit umstrukturiert wird um die City-West wieder attraktiver zu machen, sollen nicht alle Touristen glauben das Berlin nur noch aus Berlin-Mitte besteht…

Bahnhof Berlin Zoologischer Garten

Der Bahnhof Zoo


Einst ein Ausflugsbahnhof (1882) wurde er schließlich in den 30er Jahren häufiger umgebaut um schließlich nach der Teilung der Stadt die Funktion eines Hauptbahnhofes zu übernehmen.

Das hat er auch Jahrzehnte lang mit seinen 4 Gleisen recht gut geschultert. Ich bin sehr oft von diesem Bahnhof in die BRD gereist, (wie auch sonst) anfangs sogar noch unter Dampf, nicht ich sondern die Lok! Das war noch Eisenbahnromantik pur aus heutiger Sicht.

Die Züge waren damals relativ pünktlich, benötigten aber gut die doppelte Fahrzeit wie heute zu den einzelnen Reisezielen.

Der Bahnhof verfügte über mehrere Restaurants, Warteräume und genügend Geschäfte für den Reisebedarf und darüber hinaus. Immer herrschte dort pulsierendes Leben und man hatte das Gefühl, das er nie wirklich zur Ruhe kommt.  

Anlässlich seiner Degradierung vom Hauptbahnhof zum S-und Regionalbahnhof gab es viele Proteste und Bürgerbewegungen sammelten Unterschriften für einen Erhalt als Fernbahnhof.
Fernbahnhof im weitesten Sinne ist er ja nun doch geblieben, aber nur einer unter vielen anderen Haltepunkten in Berlin.
Zu zusätzlicher Berühmtheit gelangte der Bahnhof auch durch die Verfilmung des Buches „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Durch Christine F. wurde damals einer überraschten bürgerlichen Gesellschaft eine seit längeren bestehende Realität vor Augen gehalten, die Drogen und Stricherszene rund um den Bahnhof. Heute scheint sie sich verlagert zu haben auch in die nähere Umgebung…
Offen gestanden gehörte auch ich zu den Leuten die dem alten Hauptbahnhof nachtrauerten, aber wie es so ist im Leben habe ich mich bereits nach wenigen Rendezvous mit „dem Neuen“ angefreundet. Obgleich der neue Hauptbahnhof weder über eine derart zentrale Lage verfügt noch über die guten Nahverkehrsanbindungen oder den Parkraum!

Was aber auch wichtig ist, ich kann den Bahnhof Zoo noch jederzeit besuchen, er lebt noch, wurde nicht abgerissen oder gesprengt.
Na ja, das sind wahrscheinlich auch wieder nur einmal die sentimental-nostalgischen Betrachtungen eines über 60 Jährigen.