ZOB Zentraler Omnibus Bahnhof

Er befindet sich fern ab von Bahnhöfen mit Anbindung an den Fernverkehr, aber ist mit

der U-und S-Bahn zu erreichen, da allerdings noch ca.10  Minuten Fußweg. Die Rede ist vom “Zentralen Omnibusbahnhof” in Berlin.

Dort wo ihn niemand vermuten würde, da ist er! Am Funkturm in der Masurenallee gegenüber dem Messegelände. Seit 1966 ist er nun schon dort nachdem er zuvor am Stuttgarter Platz, einem Charlottenburger Kietz, war.

Die Räumlichkeiten entsprechen absolut nicht mehr den heutigen Ansprüchen, Wartebereich sowie die restlichen Anlagen sind in einem etwas weniger schönen Zustand. Es ist kein Ort an dem man auch nur 10 Minuten länger als unbedingt nötig verweilen möchte, daran ändern auch nichts die fast 40 überdachten Halteplätze.

Trotz der bereits erwähnten Unzulänglichkeiten werden jedes Jahr mehrere Millionen Fahrgäste gezählt die sich auf zig Tausende An-und Abfahrten verteilen.

Über einen Neubau soll seit längerer Zeit “nachgedacht” werden!
Die zuständigen Herrschaften bräuchten sich nur einmal den ZOB in Hamburg ansehen, so wird ein Busbahnhof gebaut!

 

Masurenallee 4-6
14057 Berlin
Stadtviertel: Charlottenburg

030 30100175

 

Nahegelegene Haltestellen:

Messe Nord/ICC

Kaiserdamm

Theodor-Heuss Platz

Wir hatten da mal einen “Hauptbahnhof” …

Schnell und billig 

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Auch oder gerade beim Staat scheint Geiz, geil zu sein.

Moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist wohl falsche Sparsamkeit.

Aber es werden bereits seit längerer Zeit Alternativen zum Bahnwerker getestet. So könnte der nahe gelegene Humboldthafen,  mit seinen angeschlossenen Binnengewässern oder ein Pferdedroschken-Unternehmen für einen Ausweg aus dem Dilemma sorgen…

Wenn der Hauptbahnhof nicht mehr "tragfähig" sein sollte, so haben wir zum Glück ja noch die Wasserwege. Von einem untadligen Baumeister geschaffen ;-)

Wenn der Hauptbahnhof nicht mehr “tragfähig” sein sollte, so haben wir zum Glück ja noch die Wasserwege. Von einem untadligen Baumeister geschaffen ;-)

Auch Pferd und Wagen hatten sich bereits 1929 in Berlin bewährt, nachzulesen in: Alfred Döblin Berlin Alexanderplatz Die Geschichte vom Franz Biberkopf 1929

Auch Pferd und Wagen hatten sich bereits 1929 in Berlin bewährt, nachzulesen in:
Alfred Döblin
Berlin Alexanderplatz
Die Geschichte vom Franz Biberkopf
1929

Hier gibt es noch einige Restbestände vom Franz Biberkopf ;-)

http://www.amazon.de/Die-Geschichte-vom-Franz-Biberkopf/dp/349191244X

 

U-Bahnhof Wittenbergplatz

Seit 1910 besteht dieser U-Bahnhof in Berlin nun bereits, es begann sich auch hier ein Stadtzentrum zu entwickeln und der Schöneberger wollte nun auch seinen eigenen U-Bahnanschluss haben. Den Charlottenburgern hat das damals wohl nicht sonderlich gefallen, man ging wohl davon aus selbst verkehrstechnisch benachteiligt zu werden. Dem war letztendlich aber nicht so und so wurde auch das überirdische Teil des Bahnhofsgebäudes errichtet.

In dem Gebäude welches eine Höhe von ca. 15 Metern hatte, befand und befindet sich die Schalterhalle mit einigen Kiosken und Service-Punkten der BVG.

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Alfred Grenander entwarf diesen Bahnhof mit seiner kreuzförmigen Eingangshalle in neoklassizistischen Formen.

Erst 1980 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt – die Berliner Verkehrsbetriebe waren davon nicht sonderlich angetan – aber renovierten Anfang der 80ger Jahre auch gleich mal. Natürlich fehlt auch bei diesem Gebäude der Glanz der Vergangenheit aber es wurde dennoch eine kleine Kostbarkeit.

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2008 musste die Decke des U-Bahn-Tunnels auf einer Länge von fast 1 Km wegen eindringendem Wasser saniert werden, was nur von oben her möglich war und entsprechende Sperrungen des Platzes zur Folge hatte.

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Es befinden sich drei Bahnsteige mit nur fünf Gleisen unter der Erde, ein sechstes wurde aus immer welchen Gründen nicht gebaut. Aber die fünf Gleise genügen um die Ortsteile Schöneberg mit dem restlichen Berlin zu verbinden. Das Bahnhofsgebäude befindet sich mitten auf dem Platz zwischen den Fahrspuren der Tauentzienstraße. Am Südplatz befindet sich übrigens unter anderen das KaDeWe.

Ich finde, das es gut war diesen U-Bahnhof zu schützen und zu erhalten und wäre er nicht unter Denkmalschutz gestellt worden, er wäre heute sicher nicht mehr in der Form vorhanden sondern hätte einem billigeren Zweckbau weichen müssen.

Für die City-West ist es gut so wie es ist und der Erhalt des Gebäudes ist ein Gewinn für diesen Platz und Ort.

U-Bahnhof Wittenbergplatz

Wittenbergplatz

10789 Berlin (Schöneberg)

S-Bahnhof Botanischer Garten

Dieser S-Bahnhof ist Teil der Wannseebahn und befindet sich im Berliner Ortsteil Lichterfelde. Der Bahnhof besteht aus einem Haupt und Eingangsgebäude sowie einem Wohnhaus. Eingangsbereich und Zugang sind im Jugendstil gestaltet, der Treppenaufgang wird auch Gewächshausgang genannt, da er in Anlehnung an den nahe gelegenen Botanischen Garten gestaltet wurde.

Man findet immer wieder ein Schachbrettmuster aus rot/weißen Fliesen an den Bauten.

Eröffnet wurde der Bahnhof 1909 und seit 1933 fahren auch die elektrifizierten Züge der Berliner S-Bahn und das mit nur kurzen Unterbrechungen bis 1980, da war erst mal  Schluss für die nächsten 5 Jahre.


Eine Wiedereröffnung erfolgte 1985 nachdem auch eine erste Sanierung der Strecke und Bahnhöfe erfolgte.

 

Der Bahnhof ist auch heute in einem guten Zustand, meist auch sauber. Ein Aufzug wurde neben dem Treppenaufgang eingebaut, er soll optisch zum Aufgang passen.