Sophienkirche

Die Sophienkirche

wurde 1713 erbaut, spendiert von Königin Sophie Luise, deren Namen die Kirche auch trägt.

Der Turm entstand erst 1735 nach einem Entwurf von Johann Friedrich Grael. Bauherr war König Friedrich Wilhelm I.

Die Kirche ist ein schlichter, weiträumiger Saalbau, der so manchen Umbau erlebte, den größten 1892 und dieser prägt noch heute das Innere des Gottes Haus. Ein Festsaal mit neobarocker Dekoration, in dem mit Kanzel, Orgel, Taufe und einigen Grabdenkmalen auch ältere Ausstattungsstücke erhalten blieben.

Eine Besonderheit ist auch die städtebauliche Lage des Baus auf dem, alten, mit hohen Bäumen bestandenen Kirchhof in mitten der dicht bebauten Stadt. Es ist eine verborgene Ruhezone, in der sich auch die Gräber von Zelter und Ranke befinden.

Nach 1945 war die Sophienkirche eines der wenigen nutzbaren Gotteshäuser in der Innenstadt.

Zu DDR-Zeiten besuchte Martin Luther King die Sophienkirche anlässlich seines Aufenthalts in Ostberlin im September 1964.

Die Orgel ist immer freitags um 16:00 Uhr und sonntags um 10:00 Uhr im Gottesdienst zu hören.

Quelle:  Sophienkirche Berlin

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31
10115 Berlin

Homepage 

Wir hatten da mal einen “Hauptbahnhof” …

Schnell und billig 

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Auch oder gerade beim Staat scheint Geiz, geil zu sein.

Moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist wohl falsche Sparsamkeit.

Aber es werden bereits seit längerer Zeit Alternativen zum Bahnwerker getestet. So könnte der nahe gelegene Humboldthafen,  mit seinen angeschlossenen Binnengewässern oder ein Pferdedroschken-Unternehmen für einen Ausweg aus dem Dilemma sorgen…

Wenn der Hauptbahnhof nicht mehr "tragfähig" sein sollte, so haben wir zum Glück ja noch die Wasserwege. Von einem untadligen Baumeister geschaffen ;-)

Wenn der Hauptbahnhof nicht mehr “tragfähig” sein sollte, so haben wir zum Glück ja noch die Wasserwege. Von einem untadligen Baumeister geschaffen ;-)

Auch Pferd und Wagen hatten sich bereits 1929 in Berlin bewährt, nachzulesen in: Alfred Döblin Berlin Alexanderplatz Die Geschichte vom Franz Biberkopf 1929

Auch Pferd und Wagen hatten sich bereits 1929 in Berlin bewährt, nachzulesen in:
Alfred Döblin
Berlin Alexanderplatz
Die Geschichte vom Franz Biberkopf
1929

Hier gibt es noch einige Restbestände vom Franz Biberkopf ;-)

http://www.amazon.de/Die-Geschichte-vom-Franz-Biberkopf/dp/349191244X

 

Messegelände Berlin und Kongresszentrum (ICC)

Seit 1924 ist das Gelände am Funkturm zwischen Messedamm und Jaffestraße Areal des Messegeländes.

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26 Messehallen warten hier auf Aussteller und die wiederum auf Besucher.  Das Gelände besteht aus miteinander verbundenen Hallen und hat eine Größe von etwa 550.000 m².

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In den späteren Jahren erst wurde das ICC mit in das Gesamtkonzept einbezogen, auch hier besteht eine direkte Verbindung in Form eines Brückenbauwerkes zu den älteren Hallen des Messegeländes die übrigens im Gegensatz zum Internationalen Kongresszentrum unter Denkmalschutz stehen. Durch die Einbeziehung des ICCs erst wurde es ermöglicht Kongresse und Messen gegebenenfalls miteinander zu verbinden.

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Der zu Füßen des Funkturms liegende *Sommergarten* ist unmittelbar in das Messegelände integriert und wird natürlich auch entsprechend genutzt. Direkt von den einzelnen Hallen aus gelangt man auch in den Sommergarten und somit nach stundenlangen Gängen durch die Hallen, auch an die frische Berliner-Luft.

 

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Im Bereich der Hallen am Sommergarten befinden sich unter anderen auch ein Raum der Ruhe, Fundbüro und Erste Hilfe Abteilung sowie das bekannte Palais am *Funkturm*. Mitten im Sommergarten befindet sich auch eine große Fläche um Veranstaltungen auszurichten.

 

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*Die Verkehrsanbindung* ist vorzüglich,

mit der *S-Bahn* bis Messe Nord/ICC sowie mit der *U-Bahn* bis Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz.

Für die Anreise mit dem Auto zum Beispiel über die A100 stehen zwar etwa bis zu 12.000 Parkplätze bereit aber es empfiehlt sich doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Für die auswärtigen Besucher befindet sich gleich gegenüber des Messegeländes auch der *Zentrale Omnibusbahnhof* (auf dem übrigens im Jahre 1914 die erste Messehalle stand) ein Hotel und Restaurant steht hier ebenfalls zur Verfügung.

 

Messe Berlin GmbH
Messedamm 22, D-14055 Berlin

Telefon: +49 (0)30 / 3038-0
Telefax: +49 (0)30 / 3038-2325
E-Mail: central@messe-berlin.de

Wilhelm-Foerster-Sternwarte e.V. mit Planetarium am Insulaner

Auf zum Planetarium und Sternwarte am Insulaner um in die unendlichen Weiten des Universums einzutauchen.

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Es ist auch nicht Lichtjahre entfernt sondern befindet sich am Munsterdamm in Berlin-Schöneberg. Am Fuße des Insulaners gleich links neben dem Sommerbad kann man einen Blick in das geheimnisvolle Weltall werfen.

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Hier finden wir außerdem auch neben dem Planetarium eine Sternwarte um bei klarer Sicht durch eines der großen Fernrohre Sterne gucken zu können.

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Für Kinder verschiedener Altersstufen finden viele Veranstaltungen statt, so zum Beispiel Hörspiele und vieles faszinierendes über Sterne und Planeten. „Hallo Weltraum wir kommen“  könnte gut das Motto der kindgerechten Programme heißen die zum Teil auch an Sonntagen mit Laser und Multimedia-Show angeboten werden.

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ROLLEI

ROLLEI  ROLLEI

Anfahrt

Bus 187, S-Bahn Priesterweg und 10 Minuten laufen.

Preise

3-10 €, Ermäßigt 2-6 €

Weitere Infos

www.planetarium-berlin.de

oder Bandinfo

Tel. 790093-20

Munsterdamm 90  12169 Berlin