Potsdamer Hafen

Der Potsdamer Hafen befindet sich gleich hinter der Langen Brücke nahe dem Neuem Lustgarten und verfügt über drei Anlegestellen. Anlässlich der Bundesgartenschau 2001 wurde auch er, ebenso wie der Lustgarten, neu gestaltet.

Foto M.Zoll

Von hier werden zahlreiche Rundfahrten, Tagesreisen und Abendfahrten von der Weißen Flotte Potsdam angeboten. Von hier geht’s auch zum alljährlichen Blütenfest nach Werda mit dem Dampfer.

Direkt am Hafen haben wir auch das spanische Restaurant “El Puerto” das auf seiner großen Terrasse umgeben von Palmen zu einem mediterranen Urlaubsfeeling sorgt. Im Winter werden die Palmen in das Palmzelt gebracht und nun kann man auch hier zu dieser Jahreszeit seinen Cocktail im Strandkorb genießen und bekommt das Gefühl vermittelt ein Stück vom Sommer eingefangen zu haben.

Bereits in etwa 2 Wochen wird wie in jedem Jahr am zweiten Dezemberwochenende das Sinterklaasfest gefeiert.

Was geht da ab?

Sinterklaas ist der niederländische Nikolaus und der reist mit dem Schiff an um dann nach niederländischer Tradition am Hafen von Musikanten und dem „Swarten Pieten“ (Schwarzer Peter) in Empfang genommen zu werden. Da das Holländische Viertel, zu dem der Nikolaus gerne möchte nicht gerade an der Havel liegt, wird die relativ kurze Wegstrecke auf einem Schimmel reitend von ihm zurückgelegt.

City of Potsdam in Germany, looking eastward

Image via Wikipedia

Ihr könnt das auch in 15 Minuten Fußweg schaffen oder mit der Straßenbahn 2 Stationen.

Verkehrsanbindung:

S-Bahn: Potsdam Hauptbahnhof

Weiter 1 Station mit der Tram oder 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof über die Lange Brücke


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Westhafen (Berliner Hafen-und Lagerhausbetriebe BEHALA)

Der Westhafen im Berliner Ortsteil Moabit ist nach Duisburg der zweitgrößte deutsche Binnenhafen.

Durch den Hohenzollernkanal ist er mit Havel und Spree verbunden. Der Güterbahnhof Moabit ist für den Weitertransport der Waren angeschlossen. Der Hafen konnte 1923 eingeweiht werden und endgültig fertig gestellt wurde er 1927. Nachdem 1943 noch ein großes Getreidesilo errichtet wurde, waren nach dem Zweiten Weltkrieg über die Hälfte der Hafenanlagen zerstört.

Die Schäden wurden beseitigt und bis zur Wiedervereinigung Berlins wurden auch hier Senatsreserven für Krisenzeiten eingelagert, man wollte für eine erneute Blockade Berlins vorbereitet sein. Inzwischen existieren nur noch zwei der ursprünglich drei Hafenbecken, eins wurde wieder zu Festland rückgebaut um mehr Platz für dringend benötigte Gebäude zu schaffen.

Es gibt hier eine Container-Verladestation sowie eine Roll-on-roll-off-Anlage, betrieben wird die Hafenanlage von der BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhaus AG) deren Verwaltungsgebäude an dem in der Mitte gelegenen ca.50 Meter hohen Turm zu erkennen ist.

Es gibt hier auch ein großes Tanklager, ein Zementsilo sowie eine Verladeanlage für Kohle.

Neben den Gütern findet auch ein reger Umschlag von Schrott und Recyclingmaterial statt.

Für einen Umlauf Berlin-Hamburg-Berlin braucht ein Schiff übrigens sieben Tage. Jetzt aber wartet man auf die Fertigstellung des Neubaus des Schiffhebewerks in Niederfinow, damit wäre nämlich wieder ein regelmäßiger Containerverkehr nach Stettin möglich. Das ist die kürzeste Verbindung zur See und wäre dem Handel, auch in die Skandinavischen Länder, sehr dienlich.

An der Westhafenstraße befindet sich auch eine Schiffer-und Hafenkirche die eine zuvor genutzte Schiffskirche überflüssig machte.

Die komplette Umrundung des Westhafens ist übrigens ein schöner Spaziergang der naturgemäß überwiegend an der grünen Uferböschung des Kanals entlang geht, später aber nur noch über Straßen und Brücken.


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Anschrift:

Westhafenstr.1

13353 Berlin

Tempelhofer Hafen

Kaum hatte derFlughafen Tempelhof seine Pforten für immer geschlossen, schon öffnete nach fast zweijähriger Bauzeit der Tempelhofer Hafen seine Pforten. Das Hafenbecken wurde wahrscheinlich mit den vielen Tränen der Anhänger des traditionsreichen Flughafens gefüllt welche sie anlässlich der Schließung vergossen haben.

Dieser Hafen ist im Grunde genommen zu einem „Einkaufshafen“ umgebaut worden, auf über 30.000 Quadratmetern sind Einkaufsmöglichkeiten sowie einige Kultur und Freizeitangebote zu finden.

Der inzwischen denkmalgeschützte Speicher beherbergt ein medizinisches Zentrum, eine Ballettschule(in Zukunft) und ein interaktives Entertainment-Center sowie ein Fitness Club „nur auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt“ und den Nachwuchs betreut Frau auch noch.

Der Hafen ist nun von allen Seiten zugänglich, auch von der Wasserseite aus, vom etwa 40 km langen Teltowkanal.

Der Speicher und auch die historischen Krananlagen wurden komplett und mit Liebe zum Detail rekonstruiert. Die Molen und Stege sind von zwei Seiten begehbar, einige Bote haben hier ihren neuen Liegeplatz gefunden.

Auf einem Kutter Namens „Tamrick“ gibt es „Det Fischbrötchen im Hafen“ (hatte aber heute am Sonntag geschlossen). Aber es sind durchaus noch einige Restaurants, Imbisse und Kaffees vor Ort.

Das Motorschiff“Alte Liebe Tempelhof“ hat auch hier seinen Liegeplatz, ganz hinten rechts und bietet seine Dienste als Restaurantschiff an (auch heute am Sonntag).

Der Tempelhofer Hafen wurde bereits beim Anlegen des Teltowkanals errichtet und der Speicher wurde 1908 erbaut. Im Zweiten Weltkrieg war ein Lebensmittellager im Speicher, wurde aber schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau war eines der Reservelager für die Versorgung der Berliner für den Fall einer erneuten Blockade. Aber zum Glück kam keine weitere Blockade sondern der Fall der Mauer, somit wurden auch alle Lager mit den „Senatsreserven“ aufgelöst, man brauchte sie nun endlich nicht mehr.

Die Hafenanlage und die Gebäude waren im Laufe der nun folgenden Jahrzehnte dem Verfall preisgegeben. Sinnigerweise war ein Schrotthändler einer der letzten Mieter der sein Metall von hier aus verschiffte.

Der Umbau und die Umgestaltung zu einem Shoppingcenter war scheinbar die einzige Möglichkeit diese historische Hafenanlage zu erhalten und sie nicht auch der Abrissbirne preis- zu geben.

Das ist nicht unbedingt etwas was man nun gesehen haben muss, aber wenn man mal in der Umgebung ist…


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Einkaufzentrum Tempelhofer Hafen
Tempelhofer Damm 227
12099 Berlin
Telefon: (030) 25 09 50 49

Historischer Hafen Berlin

Berlin hat natürlich auch einen Museumshafen, wie Hamburg, Lübeck und Co.

Noch vor 1940 galt Berlin schließlich als größter Binnenhafen Deutschlands und man hatte auch eine recht lange Tradition bezüglich Schifffahrt. Wurde doch die Stadt ursprünglich auch vom Wasser aus erbaut und 1871 war es bereits Hauptstadt des Deutschen Reichs. Irgendwann in der folgenden Zeit führte Berlin auch „Spree-Athen“ als Beiname.

Willi Kollo würdigte diesen Umstand sogar in seinem Lied „Lieber Leierkastenmann“:

Lieber Leierkastenmann,

fang noch mal von vorne an,

von dem schönen Spree-Athen,

wo sojar de Blinden sehn.“

Warum erzähle ich das nun alles?

Weil der Historische Hafen oder Museumshafen Berlin an der Fischerinsel, genauer der Straße Märkisches Ufer liegt und das alles am Ufer der Spree nur wenige Minuten vom Nikolaiviertel.

In dem besagten Hafen liegen Schlepper, Fahrgastschiffe, der Dampfeisbrecher „Anna“, Fähren sowie Tonnenleger und Barkassen.

Neben der Ausstellung finden auch Veranstaltungen statt, so beispielsweise Winter ade – Wir dampfen an“ Flottenparade zum Saison -auftakt vom Historischen Hafen Berlin rund um die Müggelberge, Hafenfest im Historischen Hafen Berlin und Schifferfest im Historischen Hafen Berlin.


Auf dem Ausstellungskahn Renata-Angelika finden Ausstellungen, Versammlungen und Feste statt, eine Hafenbar befindet sich auch an Bord des 100 Jahre alten Kahns.
Der Historische Hafen Berlin ist Mitglied im Verband Deutscher Museumshäfen und die wiederum haben sich den Erhalt und Erwerb von historischen Schiffen auf die Flagge geschrieben.

Adresse:


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Märkisches Ufer
Anlegestelle Fischerinsel

10778  Berlin

zum Stadtplan

Telefon: 030 213 80 41
Internet: www.hhberlin.de
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa-So und an Feiertagen 11-18 Uhr
Eintrittspreise: 2,- Euro, ermäßigt 1,- Euro