Siemens-Steg

Der Siemens-Steg

ist eine Brücke in Charlottenburg. Auf ihr kann man als Fußgänger über die Spree gelangen, vom Lüdtgeweg zur Straße Am Spreebord und zurück                                

Die Brücke wurde um 1900 zusammen mit dem Bau des Kraftwerks Charlottenburg errichtet.

Es handelt sich hier um eine Metallkonstruktion mit Elementen aus Sandstein. Sie diente ursprünglich als Verbindung vom Industriestandort zum Alten Lützow zum anderen Ufer der Spree.

Erst 1960 wurde der Steg nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder erneuert. Er hat eine Länge von fast 80 m und ist 3,5 m breit. Die an den Brückenköpfen befindlichen Sandsteintürme sind 10 m hoch.


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Schloßbrücke

Berlin (Berlin-Mitte), Stadtschloss after 1853

Image via Wikipedia


Die Schloßbrücke, Unter den Linden in Berlin Mitte


Durch den Bau der Schloßbrücke wurde es möglich die Straße unter den
Linden vom Berliner Stadtschloss bis zum Brandenburger Tor
durchgängig zu passieren. 

Ich mache mir diesen Umstand zu Nutze in dem ich  das mehrmals im Jahr
praktiziere. Natürlich ist mir klar, dass es kein Stadtschloss mehr
gibt aber wie sagt man doch so schön, „der Weg ist mein Ziel“…
Das war eine gute Idee für die sich Schinkel da vor über 150 Jahren
vehement einsetzte.


Jedes Mal wenn ich die Brücke passiere, wird mein Weg von jungen Helden
und den Siegesgöttinnen
Nike,
Iris und Athena gesäumt.


 Zwischen den Säulen in den Hauptfeldern befinden sich gusseiserne Geländer
in denen einige Lebewesen des Elementes Wasser dargestellt werden. Es
handelt sich hier um Delphine, Seepferdchen und
 Wassergötter
mit menschlichen Leibern und Fischschwänzen.

Erstaunlicherweise
wurde die Schloßbrücke im zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigt
und die Figuren wurden bereits 1943 in das westliche Stadtgebiet
verbracht.

 Die Brücke lag nach dem Krieg im Sowjetischen Sektor Berlins und dem
späteren Machtbereich der DDR. Natürlich wurde sie erst einmal
umbenannt und hieß nun erst einmal für viele Jahrzehnte
Marx-Engels-Brücke.

Erst
im Oktober 1991, bekam das Bauwerk
den
Namen

Schloßbrücke
zurück.

Die
einzelnen Skulpturen deren Bezeichnungen unterschiedlich
wiedergegeben werden, sind nicht des do Trotz allemal eine Visite
wert. Die dreibogige Brücke überquert übrigens die Spree und
verbindet auch den Friedrichswerder mit der Spreeinsel.  

Aber eigentlich wird fast jeder Berlin-Besucher der zwischen Alex und
Brandenburger Tor unterwegs ist diese Brücke benutzen und nicht
versuchen das andere Ufer schwimmend zu erreichen.


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Weidendammer Brücke

Und das Schloss, von dem er sprach, war ein Vorhängeschloss…

Liebe Larissa, lieber Uwe,

Die über 20 m breite Brücke hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden, die Kollision mit einem Schubschiff 2006 hat ihr auch keinen ernsthaften Schaden zufügen können und seit den 1970er Jahren steht sie unter Denkmalschutz, die Weidendammer Brücke in der Friedrichstraße.

Seit einigen Monaten sind mir auch an dieser Brücke Berlins „Liebesschlösser“ aufgefallen. Es scheint ultra aut zu sein Initiale in Bäume zu ritzen.

Pärchen verewiglichen sich nun auf einem „Abus-Vorhängeschloss“ mittels eines Kosenamen und/oder eines oder mehrerer eingravierter Herzen, manche mit Datum. Die liebenden befestigen die Schlösser mit Mühe an den rustikalen Brückengeländern und ist der Bügel nicht zu schließen, auch kein Thma, wird halt noch eine Gliederkette instalisiert und an der passt nun jedes Vorhängeschloss.

Ich wußte garnicht in wievielen Arten und Farben Vorhängeschlösser angeboten werden, unglaublich welch eine mannigfaltige Vielfarbigkeit einen hier erwartet. Ich vermag nun nicht zu beurteilen ob die ewige Liebe eher durch den Erwerb eines solchen Schlosses, oder aber durch das ritzen in Baumrinden, zu erhalten ist.

In Berlin findet man diese Art von Schlösser-Sammlungen immer häufiger. Auch wurde mir zu getragen, das welche an der Gertraudenbrücke sowie der Abteibrücke gesehen worden seien. Schloss an das Geländer, Schlüssel in das Wasser und ewige Liebe schwören. Das war schon alles, dürfte eine Sache von 2 Minuten sein.

Also liebe liebende, wirklich romantisch finde ich das nicht gerade. Was haben wir uns doch damals gemüht ein Herz und die Inizialien in eine Baumrinde an der Krummen Lanke oder am Grunewaldsee eizu ritzen, die Bäume stehen heute noch dort! Die Schlösser hingegen werden in schöner Regelmäßigkeit vom Bezirksamt entsorgt damit sie nicht das gesammte Bauwerk abdecken.

Aber die Beziehungen sind ja meist auch nur noch recht kurzlebig und noch vor einer neuen Partnerwahl ist das Liebesbügel-Schloss der letzten ewigen Liebe entsorgt worden.

Schöne neue Welt…


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Spinnerbrücke

Ist endlich wieder Wetter für die Spinnerbrücke heute…

Wo aber ist diese Brücke? Auf dem Stadtplan wirst Du sie wohl nicht finden, zumindest nicht unter diesen Berliner Spitznamen. Du wirst erinnern, dass die Berliner die Angewohnheit haben allen möglichen Bauwerken einen eigenen Namen zu verpassen. Das geschieht zum Teil durch Abstimmung und gelegentlich durch Mundpropaganda, wie offenbar hier bei dem Bauwerk.

Durch die Brücke kann man die AVUS von der Spanischen Allee aus zu überqueren, auswärtigen besser als Bundesautobahn 115 bekannt.

Auch kann man die Brücke benutzen um beispielsweise vom S-Bahnhof Nikolassee zum Strandbad Wannsee zu gelangen. Aber das alles sagt noch nichts über den Grund der Namensgebung.

Meines Wissens ist er auf den Umstand zurück zu führen, dass sich bereits vor Jahrzehnten einige Motorradfahrer dort getroffen haben um zu fachsimpeln und vor allen Dingen auch etwas mit den Maschinen über die AVUS zu heizen, in Richtung Funkturm die ca. 10 KM natürlich, denn in der anderen Richtung war nach wenigen Kilometern Schluss da dort damals noch der Grenzübergang Dreilinden war und somit die Transitstrecke durch die ehemalige DDR begann.

Im laufe der Jahre gab es immer mehr Mopeds und somit auch immer mehr Biker die sich auf dieser Brücke einfanden.

Nun wurden diese Leute von den restlichen Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern aus der Umgebung, wohl irgendwann als Spinner bezeichnet und ihr Treffpunkt, nämlich besagte Brücke, wurde zur Spinnerbrücke.

Schon bald wurde eine Imbissbude eröffnet um die Motorradfahrer zu beköstigen. Aus der Bude entstand das Lokal „Spinner Brücke“ mit Biergarten. Wobei ich doch sehr hoffe, dass die Biker nicht gerade Bier trinken. Ab 6 Uhr kann man hier bereits Frühstück bekommen, was auch gerne von LKW-Fahrern und anderen Reisenden in Anspruch genommen wird.

Wer nun neugierig geworden ist und mal gucken möchte kann sich da gut in die Sonne hocken und das Treiben beobachten. An manchen Tagen treffen sich Hunderte Motorradfahrer im Alter von 18-80, die einfach nur Spaß haben möchten und sich für gemeinsame Touren verabredet haben oder auf einen Kaffee im Lokal oder Garten sitzen.


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Moltkebrücke

Bundeskanzleramt

Bundeskanzleramt Berlin

Die rote Sandsteinbrücke führt im Ortsteil Tiergarten über die Spree. Sie ist eine Brücke mit einer tragenden Stahlkonstruktion und ruht auf Pfeilern aus Stein. Auch verbindet sie die Willy-Brandt-Straße mit Alt Moabit und am Anfang der Brücke wird man auf der linken Seite das Bundeskanzleramt sehen. Der Bus M85 fährt über die Brücke um Reisende zum Hauptbahnhof zu befördern, der nur wenige hundert Meter rechts hinter der Brücke auftaucht. Die nach Helmut von Moltke benannte Brücke ist reichhaltig mit Bild-und Skulpturen geschmückt. Errichtet wurde sie bereits 1891 und nach ihrer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg konnte sie bereits 1947 wieder in Betrieb genommen werden (im Jahr meiner Geburt). Ende der 1960er Jahre wurde tatsächlich ein Abriss der Brücke wegen dem geplanten Ausbau der Stadtautobahn geplant. Aber man änderte die Verkehrsplanung und so konnte ein Bauwerk mehr vor der „Abriss-Manie“ bewahrt werden.

In späteren Jahren wurde das Bauwerk gründlichst restauriert und modernisiert. Bei den Arbeiten wurde in einem der Brückenpfeiler ein 1898 eingemauerter Urkundenkasten entdeckt. Inhaltlich wurde in allen Einzelheiten über Planung, Kosten, Arbeiten und Bau der Brücke Auskunft gegeben. Die acht Schmuckskulpturen auf den Brückenbarlustladen, die sich an Bronzelaternen befinden wurden von Karl Begas geschaffen. Jeweils drei Kinder in römischer Soldatenkleidung und auch noch schwer bewaffnet, befinden sich an den Laternenschäften.

Die Kandelaber wurden übrigens um 1890 in der Kunstgießerei Lauchhammer hergestellt, ein Ort in der Niederlausitz nahe Senftenberg. Die Nutzung der Brücke dient dem Straßenverkehr und den Fußgängern. Oben befindet sich die Willy-Brandt-Straße, unten die Spree. Sie verbindet die Ortsteile Tiergarten und Moabit, hat eine Länge von 78 m und Breite von 26 m. Bei einem Besuch des Hauptbahnhofs oder des Regierungsviertels sollte man sich schon einmal etwas Zeit für diese Brücke und ihre Skulpturen und den Laternenschmuck nehmen. Den Porträtkopf von Moltke findet ihr im mittleren Brückenbogen. Moltkebrücke 10557 Berlin