Das Urbane Gewässer am Potsdamer Platz

Das ökologische Reinigungskonzept ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Biotope.

Dieses mit Regenwasser gespeiste Gewässer erfüllt einige wichtige Funktionen, es vermeidet Hochwasser in dem es Regenwasser zurück hält um es zu nutzen und langsam ableitet.

Das Stadtklima wird durch einen Temperaturausgleich verbessert, es erfolgt eine Luftbefeuchtung und Staubentwicklung wird vermindert.

Es dient nicht zuletzt auch einer „Freiraumqualität“, da wir Stadtmenschen Wasser als ein willkommenes und interessantes Element an den unterschiedlichsten Orten der Stadt betrachten.

Enten und Fische sollten nicht gefüttert werden da es dem Wasser und Tier nicht sehr zuträglich ist. Auch sollten die Pflanzflächen und Reinigungsbiotope nicht betreten und bebadet werden damit das Wasser sauber bleibt.

Ich finde es kann nicht genug solcher Biotope in Berlin geben und sicher haben viele die am Potsdamer Platz schon gesehen aber nicht entsprechend gewertet.

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Neptunbrunnen

Neptunbrunnen

Neptun steht mitten im Becken des Brunnens und hält einen Dreizack in der linken Hand der auf seiner linken Schulter aufliegt, den rechten Arm auf den Schenkel gestemmt. Das könnte bedeuten, dass er Linkshändler war. Er ist übrigens nicht alleine sondern umgibt sich mit Meerestieren und vier Damen Namens Rhein, Elbe, Oder und Weichsel.

1891 wurde der Brunnen vor dem heute nicht mehr vorhandenen Stadtschloss errichtet und die Berliner tauften ihn “Forckenbecken”.

Auch dieses Bauwerk war nach dem II Weltkrieg beschädigt und wurde restauriert und teils neu gegossen 1969 in den Platz vor dem Fernsehturm integriert.

Dieser Brunnen gehört zu den größten Brunnenanlagen der Welt, es war das Hauptwerk von Begas der die bildkünstlerische Arbeit schuf.

Das Brunnenbecken besteht aus rotem poliertem Granit und somit herrscht eine farbliche Eintracht mit dem Roten Rathaus, das nur wenige Meter entfernt steht.

         

Zu erreichen:

S+U Alexanderplatz

Geöffnet:

7/24

Immer einen Besuch wert…


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Süd – oder Lebensalter Brunnen

In und um ein Becken stehend oder sitzend, sehe ich 12 Plastiken aus Bronze.

Die Verbindung der einzelnen Figuren zueinander erfolgt zunächst durch das aus sie fallende Wasser. Wie ein milchiger Vorhang legt sich das von oben kommende Wasser um die Plastiken. So auch um den „Berliner Fenstergucker“ der Vorbeilaufenden zuschaut, ein Jüngling der umher liegt, zwei Mädchen, auch von denen liegt eine, eine ältere Dame (fast nicht zu erkennen durch den Wasserschleier), eine Frau sitzend und eine Puttengruppe mit Windspiel als witzige Anspielung auf den Neptunbrunnen.

Der Brunnen befindet sich auf dem südlichen Teil des Wittenbergplatzes, wenn man vom gleichnamigen U-Bahnhof kommt um beispielsweise einen Einkaufsbummel im KaDeWe zu machen, wird man fast in ihn fallen.

Der Brunnen(Pilz) hat einen Durchmesser von ca. 6,00 m, hoch ist er bis zu 5,00 m(durch den Kupfer- Pils), die Plastiken sind erstaunliche 2,30 m hoch und die gesamte Fläche des Beckens beträgt 16,00 x 15,00 m.

Gebaut wurde die Brunnenanlage 1985 nach den Entwürfen von Waldemar Grzimek, Hartmut Bonk, Fee Franck und Cristian Höpfner.

Zu erreichen:

U-Bahn Wittenbergplatz,

Bus 148


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Wasserklops am Breitscheidplatz

Der Weltkugelbrunnen

Aus rotem Granit wurde er 1983 anlässlich einer Neugestaltung des Breitschneidplatzes nach einem Entwurf von Joachim Schmettau erbaut.

Die Berliner tauften den Brunnen auf den Namen „Wasserklops“, sie müssen scheinbar so ziemlich alles umbenennen, die Berliner. Aus verschiedenen Gründen ist dieser Brunnen kaum zu übersehen.

Zum einem durch seine exponierte Lage direkt zwischen der Kaiser-WilhelmGedächtnis-Kirche und dem  Europa-Center, zum anderem ist es wohl auch der größte Brunnen des Berliner Bezirks Charlottenburg.

Sprudel-und Bogenfontänen, Wassertreppen und Kaskaden über die das Wasser fließt, Figuren werden vom Wasser benetzt und der Betrachter entdeckt immer wieder etwas neues.

An heißen Sommertagen ist das halbkreisförmige Bassin mit seinen 16 m Durchmesser bei den Touristen und vor allen den Kindern, eine sehr willkommene Möglichkeit zur Erfrischung. Nicht etwa das sie das Wasser trinken, sie erfrischen sich in dem kühlen Nass. Die jährlichen Kosten für den Betrieb und die Wartung belaufen sich übrigens so um die 60.000,-€ , Wasser ist halt nicht ganz billig.

Sitzen kann man aber kostenlos auf dem abgerundeten Brunnenbeckenrand oder wer es gern möchte kann auch in einem der Kaffees am Brunnen einkehren-nicht kostenlos natürlich.

Der Brunnen am Breitschneidplatz ist also gut von den Berlinern und ihren Gästen angenommen worden und fast jeder der die City-West besucht wird sicher auch etwas Zeit für diese interessante Brunnenanlage erübrigen können. Entweder vor dem Einkaufsbummel im Europacenter oder auch nach einem Besuch der Gedächtnis-Kirche . Die könnte man leicht übersehen, sie hat sich verkleidet und hinter ihrer Verkleidung wird sie restauriert. So wie der gesamte Bereich zur Zeit umstrukturiert wird um die City-West wieder attraktiver zu machen, sollen nicht alle Touristen glauben das Berlin nur noch aus Berlin-Mitte besteht… 
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