Lust auf Garten?

Lust auf Garten?

Potsdams wohl älteste Gartenanlage, der Neue Lustgarten bietet sich vorzüglich zu einem Spaziergang an.Die am Havelufer gelegene Parkanlage wurde 1662 ursprünglich als Teil des Stadtschloss-Ensembles angelegt, auch hatte der Gartenbauarchitekt Lenne´ einst seine Finger im Spiel. Zu DDR-Zeiten wurden noch ein Sportstadion und ein achtzehngeschossiges Interhotel errichtet, heute Mercure, und so veränderte sich das Bild vom einstigen Lustgarten zusehends.

    

Aber begonnen hatte bereits Friedrich Wilhelm I. mit der „Umgestaltung“ der Parkanlage, in dem er den Nordteil des Gartens in einen tristen Parade- und Exerzierplatz umwandelte.

Dank der Bundesgartenschau 2001 trat nun auch eine Wende für die weitere Gestaltung des Lustgartens ein. Aus der alten Gartenanlage entstand der Neue Lustgarten, man soll sich diesmal am historischen Vorbild orientiert haben.

   

Ein interessanter Blickfang ist ein erhaltenes Fragment der Ringerkolonnade  die 1945 zum größten Teil zerstört wurde. Dieses Säulenfragment befindet sich in der Nähe des Potsdamer Hafens.

Auch wurde das Neptun-Bassin mit samt der Neptungruppe freigelegt und restauriert. Es befindet sich unmittelbar hinter der Ringerkolonnade und stellt ein sehr beschauliches Plätzchen dar.

In der Parkanlage finden Volksfeste, Sportveranstaltungen und Ausstellungen statt, auch eine Skater-Anlage ist angelegt worden.

Verkehrsanbindung

Neuer Lustgarten:

S-Bahn: Potsdam Hauptbahnhof

Adresse: Am Lustgartenwall, 14467 Potsdam

Lilienthal-Denkmal in Lichterfelde Ost

Deutsch: Otto-Lilienthal-Denkmal von Peter Bre...

      Deutsch: Otto-Lilienthal-Denkmal von Peter Breuer (1914), Veränderungen mit Bronzerelief von Magdalena Müller-Martin (1956), Bäkestraße 14a; in der Denkmalliste zur Nr. 09097301 eingetragen. Category:Cultural heritage monuments in Berlin-Steglitz (Photo credit: Wikipedia)

In Lichterfelde Ost im Bäkepark, nahe der Bäkestraße befindet sich ein Lilienthal-Denkmal.

Errichtet wurde es 1914 seit wann es so stark mit „Graffiti“ beschmiert wird, vermag ich nicht genau zu sagen, fast alles wird in Berlin beschmiert oder platt gemacht…Es sei denn man befolgt die Regel sofort nach dem beschmieren die Flächen umgehend zu reinigen, das ermuntert weniger zu weiteren diesbezüglichen Aktivitäten.

    

Zurzeit wird das Denkmal aus gegebenem Anlass gerade gereinigt und teilweise restauriert.

Die Plakette mit Bild von Otto Lilienthal auf der vorderen Denkmalseite ist nicht einmal zu erahnen. Aber es wird schon…

Wenn man hier also einen Spaziergang durch den Park oder entlang des nahe gelegenen Teltowkanal machen möchte, so ist das gut mit einem Besuch des Denkmals zu verbinden.

Denkmal von 1882 in Berlin nahe der Charité Standort Mitte

Denkmal von 1882 in Berlin nahe der Charité Standort Mitte.
Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe, war königlich preußischer Geheimer Medizinalrat und o. Professor der Augenheilkunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin.
Er begründete in Deutschland das Fach der Ophthalmologie.

 

 

Treptowers mit Molekulemen

Der Molekule Man ist ein weiteres Berliner Monumentalbauwerk. Hier handelt es sich um drei 30 Meter hohe Männerfiguren aus gelochten Alu-Platten. Sie stehen sich gegenüber und treffen sich scheinbar in der Mitte. Symbolisch ist das Zusammentreffen der drei Bezirke und die Vereinigung aller Menschen zum Überleben vom Künstler dargestellt worden.

Der amerikanische Bildhauer Jonathan Borofsky hat das 45 Tonnen schwere Werk geschaffen und in der Spree installiert.

Das beeindruckende Kunstwerk habe ich das erste mal von der S-Bahn aus im vorüber fahren gesehen, aber auch von der Spree aus oder von der Oberbaumbrücke ist es zu sehen.

Ich fand es von Anfang an faszinierend, das aber sicher mehr auf Grund der Größe sowie der Position in der Spree. Über die Symbolik weiß man im vorüber fahren meist nur wenig bis gar nichts. Keine Sorge, wenn man nämlich einmal dort in der Gegend vorbei kommt, so ist es fast unmöglich die Männer zu übersehen.

An den Treptowers 3

12435 Berlin

Denkmal für Homosexualität

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ oder auch „Denkmal für Homosexualität“, alle möglichen Bezeichnungen werden auch für dieses Denkmal benutzt.

Das Denkmal wurde von dem dänisch-norwegischen Künstlerduo Elmgreen und Dragset entworfen und ist ein 3,60 Meter hoher und 1,90 Meter breiter Betonquader.

Die Gedenkstätte befindet sich am Rande des Berliner Tiergarten in der Ebertstraße gegenüber des Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Eingeweiht wurde es im Mai 2008 und es soll an die von den Nazis verfolgten Homosexuellen erinnern.Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden Tausende Menschen nach §175 verurteilt und in Konzentrationslagern umgebracht.

Unter Zustimmung aller im Bundestag vertretenen Parteien wurde der Errichtung des Denkmals zugestimmt. Zur Eröffnung wurde das Denkmal durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der Öffentlichkeit übergeben.

Ein kleiner Weg führt von der Ebertstraße direkt zu der grauen Betonstehle, man kann durch ein winziges Fensterchen in das „Innere“ gucken und Videosequenzen zu der Thematik sehen. Das war nicht unumstritten und führte zu einigen Diskussionen zwischen Politik und Historikern sowie den Interessengruppen. Man konnte sich scheinbar einigen und hat wohl beschlossen das eine „Expertenjury“ alle zwei Jahre über das zu wechselnde Video abstimmt.

Auch dieses Denkmal wird öfter mutwillig beschädigt und man sah darin sogleich einen Beleg für die steigende Gewaltbereitschaft gegen Homosexuelle…

Einen Abstecher zu diesem Ort kann man vorzüglich mit dem Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten in der Umgebung verbinden:

Goethe Denkmal im Tiergarten

Brandenburger Tor

Potsdamer Platz

Reichstagsgebäude

In den Großen Tiergarten

u.v.m.