Parochial Kirchhof

Der Parochial Kirchhof

befindet sich eigentlich mitten in Berlin, in der historischen Mitte nahe der mittelalterlichen Stadtmauer, von der aber nur noch Reste zu finden sind.

Vor über 300 Jahren wurde der Grundstein zur Errichtung des Begräbnisplatzes und der Evangelischen Parochialkirche gelegt. Durch die ihn umgebenden Straßen und Gebäude war der Kirchhof räumlich recht begrenzt. Aber es wurden immerhin 5.000 Begräbnisse sowie etwa 250 Beisetzungen in den unterirdischen Gruftanlagen nachgewiesen. Auf den Gruftanlagen wurden zum Teil Erdbegräbnisse vorgenommen und Kapellenbauten errichtet.

 

Geprägt wird das Erscheinungsbild des Kirchhofs auch oder insbesondere durch die zahlreichen gusseisernen Kreuze des 19. Jahrhunderts.

1854 wurde der Kirchhof behördlich geschlossen, dennoch fanden einige Bestattungen auf reservierten Grabstellen statt.

Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin fanden verschiedene Wiederherstellungs-und Instandsetzungsarbeiten statt. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten fanden 2005 auch an dem aufwendig gestalteten Innenraum des Mausoleums statt.

Mitten in Berlin ist dieses denkmalgeschützte Ensemble Kirchhof und Kirche wieder eine Einheit und dient nicht nur der kulturellen Erbauung sondern auch als Raum für Ruhe und Besinnung.

 DIASCHAU


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Jüdischer Friedhof Weißensee

1880 eröffnete der Jüdische Friedhof in Weißensee, es handelt sich hier um den ältesten jüdischen Friedhof in Berlin und zugleich den flächenmäßig größten Europas.

Seit dem Fall der Mauer 1989 ist er wieder der Hauptbegräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Seine Bedeutung verdankt er wohl den bemerkenswerten Grabmalen und auch der engen Verknüpfung mit dem Schicksal der jüdischen Bürger Berlins.

Der Zweite Weltkrieg hat immense Schäden verursacht, etwa 4.000 Grabstätten wurden zerstört.

Nach 1945 wurden die schwersten Schäden zwar beseitigt, aber zu einer grundlegenden Instandsetzung ist es bis heute nicht gekommen.

Anfang der 1980er Jahre wurde der Friedhof mit 115.000 Grabstätten durch die damalige DDR-Regierung zum „Nationalen Kulturdenkmal“ erklärt und entlang der Indira-Gandhi-Straße wurde eine neue Friedhofsmauer errichtet. Auch der Weißenseer Friedhof war mehrmals von antisemitischen Aktionen betroffen, es wurden Grabsteine umgestürzt und Brandsätze gelegt.

Ich fand den Friedhof bei meinem heutigen Besuch sehr sehenswert und war von der Größe doch etwas überrascht, man sollte schon ein wenig Zeit für den Besuch einplanen und Männer sollten nicht ohne Kopfbedeckung eintreten, aber es gibt gleich am Eingang auch leihweise eine Kopfbedeckung (kostenlos).

Zu meinen Fotos Jüdischer Friedhof Weißensee


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Invalidenfriedhof

Invalidenfriedhof

Der Invalidenfriedhof ist eigentlich eine Gedenkstätte mit einigen historischen Grabstätten. Es ist einer der ältesten Friedhöfe in Berlin und soll an die deutschen Befreiungskriege der Jahre 1813 bis 1815 erinnern.

Zu DDR-Zeiten verlief ein Teil der Berliner Mauer durch den Friedhof, dadurch und durch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, sind nur etwa 200 Gräber erhalten. Zwischen den Grabfeldern G und H sind Reste der Berliner Hinterlandmauer zu sehen, auf Schautafeln findet man Infos.

Um die Restaurierung der Anlage und Grabstätten bemüht sich ein Förderverein.

Das Gelände befindet sich am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und wird auch von Berliner Ausflüglern als Erholungsstätte frequentiert, dazu bietet sich auch die Nutzung des „Berliner Mauerwegs“ an.

 

Der Invalidenfriedhof befindet sich nur wenige Minuten vom Berliner Hauptbahnhof in Berlin Mitte und nahe des Bundeswirtschaftsministeriums in der Scharnhorststraße, 10115 Berlin.

 FOTOS/Diashow


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Sowjetisches Ehrenmal

Das Sowjetische Ehrenmal in Tiergarten

Das Sowjetische Ehrenmal in Tiergarten befindet sich links vor dem Brandenburger Tor in der Straße des 17.Juni.
Im Zugangsbereich stehen zwei sowjetische “T 34-Panzer”, mit denen die sowjetischen Truppen beim Vormarsch auf Berlin, die Stadt erreichten.


Der eigentliche Kern der Anlage wird durch das recht große auf Pfeilern errichtete Denkmal gebildet auf deren höchsten Pfeiler ein Rotarmist steht.
Mit diesem Denkmal bringen die Angehörigen der ehemaligen UdSSR ihre Trauer über die gefallenen Soldaten zum Ausdruck.


Im hinteren Bereich befindet sich eine gepflegte Gartenanlage mit Wachgebäuden. Die Wachgebäude dienten noch bis zur Wiedervereinigung den sowjetischen Truppen als Standort und es wurde ein regelmäßiger Wachwechsel vollzogen. Das wäre im Grunde nichts Besonderes, nur die Gebäude und das Ehrenmal befanden sich schon damals nach der Aufteilung unter den Alliierten, auf dem Gebiet von West Berlin.

 Seit Dezember 1990 wird die Gedenkstätte durch das Land Berlin gepflegt und unterhalten.

   

Erreichbar:

Mit S+U- Bahn bis Unter den Linden ca. 10 Min. Fußweg.

Bus M 85 bis vor dem Reichstag und 5 Min. zu Fuß

Eintrittsgeld wird nicht verlangt.

Der Zustand des Ehrenmals und der kleinen Gartenanlage sind akzeptabel.

Die Historische Bedeutung des 1945 eröffneten Denkmals bezieht sich auf die Opfer der Angehörigen der Roten Armee.
Das Ehrenmal wurde selbstverständlich von sowjetischen Bildhauern und Architekten entworfen. Im November 1945 wurde es eingeweiht.  
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