Kaufhaus des Westens

Wir fahren mal in die Stadt…

Das KaDeWe in Berlin liegt recht zentral in Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten und noch näher am U-Bahnhof Wittenbergplatz.
Schon in meiner Kindheit, und das ist einige Jahre zurück, war es in unserer Familie üblich einmal in der Woche in die Stadt zu fahren. Damit war dann die etwa 45 Min. Fahrt mit der Straßenbahn Linie 55 von Berlin Siemensstadt zum KaDeWe in Charlottenburg am Tauentzien gemeint.
Die Straßenbahn 55 gibt es längst nicht mehr und ich habe diese Familientradition auch nicht weiter gepflegt.
Sicher, aus alter Gewohnheit habe ich gelegentlich im Laufe der Jahre auch noch das Kaufhaus besucht, aber eben nicht mehr in so zwanghafter Regelmäßigkeit.
Mit seinen 6 Etagen ist es auch nichts Besonderes mehr. Aber es hat auf Grund seiner großen Verkaufsfläche ein dem entsprechendes Warensortiment in zumindest einigen Spezialbereichen. Besonders herausragend sind die Lebensmittel und Feinkostabteilung in der 6. Etage. Dort werden weltweite Spezialitäten kredenzt von der Lenotre Patisserie für die Naschkatzen über die Lenotre Boulangerie für Freunde hervorragender Backware bis zu Fisch und Seafood.
Einige dieser Spezialitäten kann man gleich im Haus zu sich nehmen, nämlich im Restaurant Silberterrasse in der 5.Etage.
Wie gesagt, es ist nicht alles hier im Haus erhältlich aber einigen Abteilungen zeichnen sich durch ein großes und oder spezielles Sortiment aus. Das kann man aber auch gut auf der Webseite vom KaDeWe nachlesen und ich muss hier diesbezüglich nicht ins Detail gehen.
Das etwa 100 Jahre alte Gebäude an sich ist schon eine imposante Erscheinung mit seinem uniformierten Türsteher vor dem Haupteingang.
Im inneren des Gebäudes sind die Abmessungen durchaus im Bereich der Superlative anzusiedeln. Damals wurde eben noch sehr großzügig gebaut, auch in die Höhe, Heizkosten waren ja kein Thema.
Selbstredend verfügt das Haus über unterschiedlich stationierte Rolltreppen und für Besucher mit Höhenangst gibt es auch einige Aufzüge.
Das Kaufhaus des Westens ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch nur zum gucken, obgleich die Karstadt Warenhaus GmbH, sicher lieber sehen würde, wenn man ordentlich was Einkauft. Der gehört das KaDeWe nämlich und sie bezeichnen es doch tatsächlich nur als Betriebsstädte.
Erreichbarkeit
Das KaDeWe ist sehr gut zu erreichen, mit der U-Bahn bis Wittenbergplatz, Bus:
Linien 343, M19, M29 und M46, Haltestelle Wittenbergplatz.Man sollte es schon mal ansehen.

Die Preise sind normal, der Eintritt ist frei.

Hat nach 100 Jahren einen gewissen Kultfaktor erworben.

Mein erstes Mal mit Leysieffer

Ist durchaus meine bevorzugte Marke wenn es um süße Sünden geht.

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist mir wieder die Spitzen Qualität der Produkte dieser Marke in den Sinn gekommen.

Bereits vor Jahrzehnten bin ich mehr oder weniger zufällig mit der Schokolade von Leysieffer in Berührung gekommen. Es war in Schöneberg, nicht im Monat Mai sondern irgendwann einmal als ich im KaDeWe in der Süßwarenabteilung über die Schokolade der besagten Marke „stolperte“.

Zuerst ist mir die sehr einfache Verpackung aufgefallen (Zellophan), dann der Preis, das waren soweit ich erinnere um die 4 DM für 100 Gramm, vor etwa 35 Jahren war das eine Menge Geld für eine Tafel Schokolade.

Ich konnte vor lauter Neugierde auf die mir noch völlig fremde Marke nicht lange widerstehen und kaufte sie ohne weiter zu zögern.

Zu Hause angekommen öffnete ich meine Einkaufstüte und entnahm ihr als erstes die Schokolade, setzte mich bequem hin und brach ein Stück ab welches ich mir in den Mund steckte und dann, ja dann habe ich mein erstes mal gehabt, ich hatte nie zuvor einen derartigen süßen Genuss beim Verzehr von Schokolade empfunden!

Nie habe ich diese Köstlichkeit vergessen und immer zu besonderen Anlässen gönnte ich mir auf diese Art etwas Besonderes.

Seither habe ich für die Produkte vieler Mitbewerber in diesem Segment nur ein müdes lächeln übrig…Lieber gebe ich 3,75 Euro für eine Tafel köstlicher Schokolade aus als 0,75 EUR für Zuckerkleister mit Spuren von Kakao, egal ob nun im Quadrat oder rechteckig verpackt!

Die Firma Leysieffer betreibt inzwischen, der Zeit gemäß, auch einen Online-Shop wodurch auch Leckermäuler in abgelegenen oder eingeschneiten Gebieten nicht mehr diesbezüglich länger auf Qualität verzichten müssen.

Von mir ein „Sehr empfehlenswert“ !    


View Larger Map

Hier ist ein kleines Nasch-Paradies

Nur wenige Minuten(5 Stationen mit dem Bus) und ich stehe in diesem prächtigen Geschäft.

Vor lauter Leckereien kann ich mich wieder mal kaum entscheiden und ich lasse erst einmal das ganze Ambiente auf mich wirken, stelle mir vor wie ich mir etwas dieser Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lasse und dabei zu höchster Befriedigung meiner Sinne komme. Ja, diese Köstlichkeiten zu sich zu nehmen, ist die Erotik des Alters in vollendeter Form.

Das Personal ist freundlich und entspannt, es kennt sich auch mit der Materie sehr gut aus und den Rest macht ja die Kasse…

Ach so, gekauft habe ich wieder das Produkt aus meiner “Ersten Begegnung”dieser Art, da ich ja wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, nur beste Erfahrungen bei meinem 1. Mal mit Leysieffer hatte.

Ich mache es auch immer alleine, nie mit Freund oder Freundin und erst Recht nicht in einer Gruppe!

Ich habe nämlich festgestellt, das ich nur so auch auf meine Kosten komme ;-)

Also Südberliner, ab in die Schloßstraße 26 und die Qual der Wahl in der bereits oben erwähnten Confiserie erleben. Natürlich könnte man auch etwas für einen lieben Menschen zu Weihnachten oder einfach nur so mal, dort erwerben. Mein diesbezügliches Verhalten sollte da kein abschreckendes Beispiel sein, obwohl ich doch meine…


View Larger Map

Meine Welt der Lakritze

Will ich wieder einmal in die Welt der Lakritze abtauchen, so muss ich nur nach Berlin-Kreuzberg fahren um dem kadó einen Besuch abzustatten.

Ilse Böge hat hier nicht nur die Klassiker versammelt, sondern bietet auch Neumodernere Produkte aus dem Lakritzsegment an.

Die einzelnen Sorten sind hier nach Geschmacksrichtungen geordnet, von süß über salmiakig bis salzig und auch flüssig nicht zu vergessen.

Mich begeistert hier vor allen die enorme Sortenvielfalt aus allen Herren-Lakritz-Länder. Wobei ich persönlich schon immer die Produkte aus dem Norden bevorzugt habe, ob nun die schwedischen Ruller-Bänder oder die Droptwist aus Holland. Am liebsten aber sind mir die etwas salzigeren Produkte wie zum Beispiel die aus der Djungeltüte aus Schweden.

Da ich seit geraumer Zeit auf Zucker verzichten muss, ist es so eine Sache mit dem Versüßen des Lebens.

Zu meinem Glück aber bekomme ich bei kadó auch ein Sortiment an diätischen Lakritzen und das sogar noch in den von mir bevorzugten Geschmacksrichtungen.

Besonders angetan haben es mir auch die schönen Dosen zum Beispiel von Amarelli oder Zagarese aber man kann sich auch individuell die Klipp-Klapp-Dose von kadó befüllen lassen. Sind der Hit, die toll gestalteten Dosen! Na ja, für mich zumindest, da ja wohl ältere Menschen insbesondre derartige Vorlieben entwickeln sollen.

Foto Kado´

Eine Vorliebe für flüssige Lakritze habe ich zum Glück nicht entwickelt, wahrscheinlich da ich noch im Besitz meiner Zähne bin.

Wer aber möchte oder gar muss bekommt auch Diverse Liköre und sogar italienischen Grappa. Die flüssigen Produkte enthalten übrigens zum Teil zwischen ca. 20% und 42% Alkohol.

Das für mich aber ungewöhnlichste dürfte Lakritz in Pulverform sein. Es soll bereits die Gewürzregale einiger Küchen erobert haben, Lakritz goes Haute Cuisine? Bei aller Liebe, das vermag ich mir eher nicht vorzustellen.

Bevor ich es vergesse sei noch erwähnt, dass man hier auch über das Internet sowie per Post seine Vorräte auffüllen kann.

Foto Kado´

Ich kann den Laden nur aufs schwärzeste empfehlen.

Graefestraße 20  10967 Berlin
030 6904-1638


View Larger Map

Winterfeldt Schokoladen

Am Winterfeldtplatz in Schöneberg befindet sich auch ein uriger Laden mit dem Namen Winterfeldt Schokoladen.

Ich habe ihn irgendwann anlässlich eines Besuchs des Wochenmarktes zufällig entdeckt. Später sind die wenige Ecken weiter in eine ehemalige Apotheke gezogen die aus dem Jahre 1892 stammt und mit all ihrem alten Inventar für diese ganz besondere Atmosphäre sorgt.

Die hochwertigen Schokoladenerzeugnisse befinden sich in den Schubladen und Regalen der alten Schränke. Auch wird in einem kleineren Bereich Kaffee, Trinkschokolade und Kuchen kredenzt.

Einen Besuch dieser Schokoladenwelt verbinde ich seither gerne mit dem Besuch des Marktes, wobei der Markt an sich ja bereits eine regelrechte „Genießermeile“ ist.

Schokoladen findet man hier vonAmedei, einer toskanischen Firma, über Cluizel aus Frankreich, bis zu Zotter aus Österreich.

 

Das sind nur wenige Beispiele des großen hochwertigen Sortiments.

Auch in diesem Jahr spricht das spezielle Weihnachtsangebot wieder für sich, ausgesuchte Köstlichkeiten warten nur darauf den Gaumen des Kenners zu verwöhnen.

Leicht kann man hier über 30 Euro für 100g Planetarium von Rovira anlegen aber auch für den weniger prall gefüllten Geldbeutel lässt sich hier immer etwas finden.

Die Beratung im Laden ist exorbitant und wird auch dich überzeugen.

Eine weitere Besonderheit ist das Schokolade-Abo, man erhält Schokoladen renommierter Hersteller aus den unterschiedlichsten Ländern monatlich nach Hause. Der Paketwert wird vorher vom Empfänger frei bestimmt. Das Abo ist jederzeit kündbar, zum Beispiel wegen Fettsucht oder Diabetes. Andere Gründe fallen mir hierzu nicht ein.

Ich würde zwar empfehlen das Geschäft persönlich aufzusuchen, sollte das aber mal nicht möglich sein so kann auch im Netz gestöbert und bestellt werden.

Auch hier von mir ein „Sehr empfehlenswert“!

Winterfeldt Schokoladen Berlin, Goltzstraße 23, 10781 Berlin, Telefon: +49 (0) 30 23 6 23 25 6,

E-Mail: shop@winterfeldt-schokoladen.de

Blockhaus Nikolskoe

Beim “Blockhaus Nikolskoe” handelt es sich um eine historische Gaststätte.

          Seit 1819 befindet sie sich in der schönen und ebenso grünen Umgebung mit einem herrlichen Ausblick auf die Havel und die schräg gegenüberliegende Pfaueninsel.

 

Das Restaurant wird auch von vielen Hochzeits- und Tauf- Gesellschaften reserviert, die in der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ev. Kirche St. Peter und Paul entweder ihr Ja-Wort gaben oder sogar bereits den Nachwuchs über das Taufbecken hielten.

Aber auch nach einem Ausflug in der Umgebung ist es ein gutes Ziel um sich bei Speis und Trank zu regenerieren.

Die Speisekarte ist recht vielseitig und man hat die Wahl zwischen regionalen Gerichten und kräftiger Hausmannskost sowie Fischgerichten oder auch kalten Gerichten.

Ich habe bei meinem letzten Besuch Zanderfilet an Rahmblattspinat,

Zitronenbutter und Petersilienkartoffeln zu mir genommen und war zufrieden mit der Zubereitung und dem Service. Meine Begleitung trank noch einen trockenen Riesling und alle waren zufrieden.

          

Im laufe der Jahre erlebte ich leichte Schwankungen bezüglich Service und Küche, wobei ich das alles noch im Rahmen des Möglichen  einstufe.

Die Anreise ist auf recht mannigfaltige Art möglich.

Mit dem Dampfer bis Station Pfaueninsel und von dort etwa 12 Minuten Fußweg in Richtung St. Peter und Paul.

Mit der S-Bahn bis Bahnhof Wannsee und weiter mit dem Bus

Oder mit dem PKW, Parkraum ist direkt vor dem Restaurant.

          

Die Preise sind durchaus in Ordnung und das Blockhaus an sich ist ja schon eine Sehenswürdigkeit und durchaus einen Ausflug wert.

Größere Kartenansicht