Fernsehturm in Berlin Mitte von der Franziskaner Klosterkirche gesehen
Archiv der Kategorie: Kirchen
Parochial Kirchhof
Der Parochial Kirchhof
befindet sich eigentlich mitten in Berlin, in der historischen Mitte nahe der mittelalterlichen Stadtmauer, von der aber nur noch Reste zu finden sind.
Vor über 300 Jahren wurde der Grundstein zur Errichtung des Begräbnisplatzes und der Evangelischen Parochialkirche gelegt. Durch die ihn umgebenden Straßen und Gebäude war der Kirchhof räumlich recht begrenzt. Aber es wurden immerhin 5.000 Begräbnisse sowie etwa 250 Beisetzungen in den unterirdischen Gruftanlagen nachgewiesen. Auf den Gruftanlagen wurden zum Teil Erdbegräbnisse vorgenommen und Kapellenbauten errichtet.
Geprägt wird das Erscheinungsbild des Kirchhofs auch oder insbesondere durch die zahlreichen gusseisernen Kreuze des 19. Jahrhunderts.
1854 wurde der Kirchhof behördlich geschlossen, dennoch fanden einige Bestattungen auf reservierten Grabstellen statt.
Anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin fanden verschiedene Wiederherstellungs-und Instandsetzungsarbeiten statt. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten fanden 2005 auch an dem aufwendig gestalteten Innenraum des Mausoleums statt.
Mitten in Berlin ist dieses denkmalgeschützte Ensemble Kirchhof und Kirche wieder eine Einheit und dient nicht nur der kulturellen Erbauung sondern auch als Raum für Ruhe und Besinnung.
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Ruine der Franziskaner-Klosterkirche
Die Ruine befindet sich in der Klosterstraße im Ortsteil Berlin Mitte.
An genau dieser Stelle wurde bereits um 1250 mit dem Bau einer Klosterkirche begonnen, nämlich für den Bettelorden für das Graue Kloster der Franziskaner. Der heutige Bau stellt die Reste einer dreischiffigen Basilika dar deren Bau schon Ende des 13.Jahrhunderts Begonnen wurde.
Das Kloster wurde Infolge der in Berlin 1539 eingeführten Reformation aufgelöst, außer der Ruine ist heute nichts mehr erhalten.
1574 wurde in den Räumen des ehemaligen Klosters das Berlinische Gymnasium zum Grauen Kloster eröffnet. Berühmte Schüler und Lehrer, wie Schinkel, F.L.Jahn sowie O.von Bismarck waren an dieser Schule.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört. Von 1950 an wurde die Ruine zwar gesichert aber die anderen zerstörten Klostergebäude wurden abgerissen. Rund um die Kirchenruine wurde eine Grünanlage errichtet. Nachdem 2004 eine weitere Restaurierung abgeschlossen wurde, nutzt man nun die Ruine für Konzerte und Ausstellungen.
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Deutscher Dom Berlin
Der Deutsche Dom befindet sich am Gendarmenmarkt in Berlin.
Wer nun glaubt der Dom sei ein Gotteshaus, der irrt. Das trifft zwar auf die Zeit von 1708 bis 1984 zu aber dann wurde das Gebäude von der Besitzerin, der evangelischen Kirche, an den Staat übereignet.
Es ist schon ein imposantes Bauwerk, das nach Plänen von Martin Grünberg erbaut wurde und das einen gleich am Anfang des Platzes gegenüber dem Hilton-Hotel, erwartet. Er bildet zusammen mit dem Französischen Dom und dem Schauspielhaus ein Ensemble an einem der schönsten Plätze in Berlin, wie ich zumindest meine.
Die Architektur des Doms wurde ursprünglich im barocken Stil errichtet aber nach einem Abriss 1780 wegen Baufälligkeit wurde sie im neobarocken Stil wieder aufgebaut. Bei der Gelegenheit bekam er gleich noch einen Turm angebaut, der aber nur dekorative Bedeutung haben sollte.
Der im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Dom wurde übrigens zwischen 1982 und 1996 ein drittes Mal aufgebaut.
Zurzeit befindet sich in seinem Inneren eine Ausstellung des Deutschen Bundestages, der auch Nutzer des Gebäudes ist.
Es ist immer schön hier zu flanieren und sich auch den übrigen Bauwerken zu widmen. In der näheren Umgebung sind gute Restaurants und Kaffees die zur Einkehr laden.
Die Preise bewegen sich tendenziell eher nach oben in den Geschäften und Restaurants rund um den Gendarmenmarkt.
Ist man in Berlin, so ist es auch ein Muss, diesen Platz zu besuchen!
Ist zwar Für Kinder geeignet, aber nicht gerade ein Top 10 vor Kids.
Der Eintritt ist übrigens frei und es werden sogar kostenfreie Führungen angeboten.
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St. Peter und Paul auf Nikolskoe
Heute mal wieder ein kleiner Ausflug, es geht nach Nikolskoe. Wo das liegt? In Berlin-Wannsee gegenüber der Pfaueninsel.
Ich suche diesen Ort sicher ein- bis zweimal in Jahr auf und sei es nur weil ich auf dem Weg zum Blockhaus oder zur Pfaueninsel dort vorbei gehe.
Die Kirche erscheint auf den ersten Blick eher schlicht, aber dennoch betrachte ich sie immer wieder sehr gerne und meine, dass es bereits 1837 gut gelungen ist sie in die Havellandschaft einzufügen.
Bekannt ist diese Kirche nicht nur den Berlinern, sondern auch über die Stadtgrenze hinaus bis in das Ausland, denn aus aller Herren Länder möchten Paare hier gerne den Bund fürs Leben eingehen. Dieses doch recht romantische Ambiente scheint es nicht nur mir anlässlich meiner Wanderungen durch die Havellandschaft angetan zu haben.
Eine weitere Besonderheit stellt sicher das Glockenspiel dar. Zu jeder vollen Stunde erklingt es und um 12:00h spielt es “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren”.
Im Sommer finden immer die Musikalischen Vespern statt, jeweils am
Sonnabend um 17 Uhr (Juni bis September). Der Eintritt für alle Konzerte und Musikalischen Vespern ist übrigens frei.
Gottesdienst ist jeden Sonntag um 15:00h.
Da die Kirche wie schon erwähnt, mitten im Wald liegt, führt dieser Umstand dazu, das ein Besuch auch immer automatisch mit einem Spaziergang verbunden ist.
Für Autofahrer sei noch erwähnt, dass die Kirche nicht über eigene Parkplätze verfügt, man kann versuchen die Parkplätze am Blockhaus zu nutzen.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anfahrt auf folgende Weise auch sehr gut möglich:
Fahrt mit der S-Bahn bis Wannsee und von dort weiter mit dem Bus 218 direkt bis Pfaueninsel.
Von dort gelangt man links durch den Wald nach etwa 12 Min. Fußweg zur Kirche.
Ein von mir nur aufs wärmste zu empfehlender Ausflug der auch gleich mit einem Besuch auf der Pfaueninsel verbunden werden könnte.
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St. Matthäus-Kirche
Die Kirche steht fast mitten im Kulturforum nahe dem Potsdamer Platz, sie heißt St. Matthäus-Kirche.
Umgeben von moderneren Bauten; Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Neue Staatsbibliothek und der Philharmonie mit dem Kammermusiksaal.
Erbaut wurde die St. Matthäus-Kirche nach Plänen von Friedrich August Stüler, einem Schinkel-Schüler. Es finden sich Elemente der oberitalienischen Romantik an dem ansonsten zeitlos wirkenden Gebäude. Die Fertigstellung erfolgte 1846 und bereits 1871 zählte sie zu den bestbesuchten Kirchen Berlins.
In den letzten Kriegstagen 1945 brannte die Kirche aus und wurde etwa 10 Jahre später wieder aufgebaut. Innen wurde sie modernisiert und außen blieb sie originalgetreu im Aufbau.
Sie wurde unter Denkmalschutz gestellt und ist nun mangels umliegender Wohngebiete zu einer der kleinsten Kirchengemeinden Berlins geworden.
1999 schließlich wurde die Kirche der Stiftung St. Matthäus übertragen und der Ev. Kirchenkreis Schöneberg trägt seither auch zur baulichen Erhaltung bei.
In der Kirche kannst Du in der ersten Etage Fotos und Dokumente über das Gebäude in seinem Originalzustand ansehen. Das empfehle ich auch da die Innenausstattung inzwischen doch recht übersichtlich und eher ärmlich wirkt, auf mich zumindest.
Es ist in erster Linie wohl ein Raum für Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte und einiges mehr geschaffen worden wobei Gottesdienste und Seelsorge durchaus auch noch eine Rolle im Rahmen der entsprechenden Veranstaltungen spielen.
Ein Tipp von mir ist auch der begehbare Turm, er bietet während der entsprechenden Öffnungszeiten einen tollen Rundblick.
Schaut einfach mal rein wenn ihr im Kulturforum oder am Potsdamer Platz seid und macht euch ein eigenes Bild.
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Britzer Dorfkirche
Die Dorfkirche in Britz steht seit über 600 Jahren auf einer kleinen Anhöhe über dem Dorfteich. Es handelt sich hier um eine romanische Kirche die 1888 durch den Einsatz des damaligen Pfarrers Rungius zu einer Restaurierung kam.
Bei einem Bombenangriff 1943 brannte der Turm aus und die alte Glocke aus dem Jahr 1268 wurde zerstört.
Inzwischen sind alle Schäden soweit ich das zu sagen vermag, behoben und es ist sicher interessant, einige der Kirchenschätze zu besichtigen. So eine Taufschale aus dem 15.Jahrhundert, einen Kelch von 1720 und einiges mehr.
Im inneren befindet sich ein barocker Kanzel Altar und die Sakristei, die eigentlich als Gruft geplant war.
Umgeben wird die Dorfkirche von einem kleinen Kirchgarten, ein Gemeindehaus wurde erst etwas abseits 1967 erbaut.
In unmittelbarer Nähe befinden sich auch das Schloss Britz und die alte Dorfschule sowie der Gutshof Britz. Anlässlich eines Ausflugs nach Britz gibt es also noch allerlei andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Zu erreichen mit der U-Bahn bis Parchimer Allee oder mit dem Bus M44 und M46
Von mir natürlich wieder mal eine Empfehlung für dieses Ausflugsziel.
Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz
Die Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz
Der Grundstein für diese Kirche wurde 1899 gelegt und bereits 1900 konnte in ihr die erste Predigt gehalten werden. Wer mitgerechnet hat, wird sicher bemerkt haben, dass dies über 110 Jahre her ist.
Ich habe es erst heute geschafft, diese Basilika in unmittelbarer Nähe der lebhaften Schlossstrasse, zu besuchen. Sobald man die Kirche betritt vergisst man auch schon den geschäftigen Betrieb der nahen Einkaufsstrasse.
Die Architektur ist wohl der Spätromantik zuzuordnen und ist einem in der Berliner Umgebung vertraut. Der turmartige Bau ist an seiner höchsten Stelle 40 m hoch, die Wandfläche ist mit Rundbogenfenstern versehen. Die Fassade der Basilika ist aus rotem Backstein mit starken Fugen.
Im Innenraum bezieht die Kirche ihr Licht aus 16 Rundbogenfenstern, insbesondere die Seitenapsiden und Nebenräume befinden sich in einem Dämmerlicht. Der Altarraum ist mit Säulen versehen, die Arkaden tragen einen Bogen. Die kleineren Fenster des Apsisraums sind mit Glasmalerei versehen und lassen nur spärliches Licht durch. Im Kircheninneren findet man eine reichhaltige malerische Gestaltung byzantinischen Charakters vor.
Die Glocken der Kirche mussten im Ersten Weltkrieg zur Waffenherstellung abgeliefert werden und erst 1925 konnte wieder ein neues Geläut aufgehängt werden. Doch schon 17 Jahre später (1942) mussten auch diese Glocken im Zweiten Weltkrieg zum einschmelzen abgeliefert werden.
Seit 1975 wurde von der gleichen Firma erneut ein Bronzegeläut fertig gestellt. Die neuen Glocken der Rosenkranz-Basilika verrichten noch heute ihre Aufgabe.
1950 wurde die Kirche von Papst Pius XII. zur „Basilica Minor“ erhoben und 1964 wird die Kirche schließlich unter Denkmalschutz gestellt. Die alte doch sehr mitgenommene Orgel kann erst 1966 durch eine neue von den Gebr. Stockmann erbaute Orgel ersetzt werden. Über 300 Pfeifen werden mit 42 Registern bespielt.












































