Heimatmuseum Reinickendorf

Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte in Hermsdorf

Das Heimatmuseum Reinickendorf

ist ein Regionalmuseum und es gibt viel zu sehen. Die Rekonstruktion eines germanischen Gehöfts im Garten, Modelle und originale Ausstellungsstücke sowie nachgestellte Räume aus dem 19. Jahrhundert.


Bei meinem Besuch des Heimatmuseum war ich angenehm überrascht, was die liebevolle Gestaltung sowie die Inszenierung der Räume anbelangte. Es sind unter anderen ein historisches Schulzimmer sowie Holz und Metall-Werkstädte, eine Schmiede und eine Schusterwerkstatt aus dem 19.Jahrhundert zu sehen. Besonders beeindruckt hat mich auch eine Küche von 1920 die man so noch bis in die 50ziger Jahre in Gebrauch hatte.


Da ich aus einem medizinischen Beruf stamme, beeindruckte mich auch das mit original Möbeln nachgestellte Büro des Arztes Wladimir Lindenberg der auch Philosoph, Schriftsteller und Künstler in Heiligensee war. Ich hatte noch in den 90ziger Jahren an Vorträgen und Seminaren von ihm teil genommen.


Auch fand ich die Rekonstruktion eines germanischen Gehöfts aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., im Garten des Heimatmuseums sehr interessant.


Das Museum befindet sich in dem Reinickendorfer Bezirk Hermsdorf und ist dort in der Schule am Fließtal, eine ehemalige Dorfschule, untergebracht.

  • Erreichbar mit der S-Bahn bis Bahnhof Hermsdorf von dort etwa 10 Minuten Fußweg.
    mit dem Bus 120 bis Haltestelle Almutstraße.

    Der Eintritt ist frei!


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Bode-Museum

Nach einer umfassenden Instandsetzung des Museums beherbergt es seit 2006 gemäß seiner ursprünglichen Bestimmung wieder die Byzantinische Sammlung, die Skulpturensammlung und das Münzkabinett.

Die Sammlung spätantiker und byzantinischer Kunstwerke ist erstrangig, das Schwergewicht liegt auf der Kunst des Weströmischen und des Byzantinischen Reiches aus der Zeit vom 3. bis zum 15. Jahrhundert.

Weltweit zu den größten Sammlungen gehört die Skulpturensammlung. Es wurde eine umfassende Präsentation der Geschichte der europäischen Skulptur realisiert. Die Teilung Berlins brachte auch eine Trennung der Sammlung mit sich. Nach Jahrzehnten der Teilung ist nun auch die Skulpturensammlung im Bode-Museum wieder zusammengeführt.Das Münzkabinett schließlich gehört mit über einer halben Million Objekten zu den bedeutendsten numismatischen Sammlungen der Welt. Im zweiten Obergeschoss kann man in vier Kabinetten 4.000 Münzen und Medaillen von den Anfängen der Münzprägung bis zu den Euromünzen sehen.

Leonhard Kern: Adam and Eve (The Fall of Man),...

Image via Wikipedia

Nach Voranmeldung können im Studiensaal des Untergeschosses die in der Ausstellung nicht gezeigten Schätze des Münzkabinetts angesehen werden.

In der 2 Ebene befinden sich ein Buchshop und ein Café. 

Hamburger Bahnhof

Mal nichts über die Ausstellung sondern einige Zeilen über den Bahnhof, der auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit verdient.

Es ist nämlich ein Bahnhof der ersten Generation. 1846 fand die Jungfernfahrt der Eisenbahnlinie zwischen Berlin und Hamburg stattfand, aus einem Schuppen da der Bahnhof sich noch im Bau befand und erst 1847 fertig gestellt wurde.

Die Arbeiten an dem Bahnhof verliefen, wie ja oft bis zum heutigen Tag auch an div. Bauten, nicht wirklich fristgemäß da man dem instabilen Berliner Baugrund Rechnung tragen musste.

Auch wollte man das Schienennetz an die Wasserstraßen anbinden und es entstand aus diesem Grund zeitnah der Spandauer Schifffahrtskanal und auch der Humboldhafen.

Bereits nach nur 37 Jahren im Oktober 1884 wurde der Bahnhof kurzer Hand stillgelegt, da nun der sich in unmittelbarer Nähe befindliche Lehrter Bahnhof auch den Reiseverkehr nach Hamburg übernahm. Das hinter dem Bahnhof gelegene Güterbahngelände wurde allerdings als Ableger des Lehrter Güterbahnhofs noch bis in die 1980er-Jahre betrieben.

1906 zog das Königliches Bau- und Verkehrsmuseum ein und erfreute sich großer Beliebtheit vor allem bei Studenten und Fachleuten die dort eine Art der Fort-und Weiterbildung hatten.

Nun musste man vergrößern und beschloss auf der linken Seite den zweigeschossigen Flügelbau und später 1916, auch den auf der rechten Seite zu errichten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt und nach dem Krieg ging die Verwaltung des Komplexes an die Deutsche Reichsbahn über. Die konnten oder wollten damit aber nichts am Hut haben und etwa 40 Jahre lang passierte erst einmal nichts mit dem Arial, zum Glück da ja damals gerne alles dem Erdboden gleich gemacht wurde womit man nichts anfangen konnte, hier aber blieb alles wie es war.

1984 übernahm der Senat von Berlin die Betriebsrechte, es erfolgte schon bald eine gründliche Sanierung und seit 1987 fanden dort die unterschiedlichsten Kunstausstellungen statt.

1996 eröffnete schließlich das Museum für Gegenwart.

  


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