Natur-Park Schöneberger Südgelände

In etwa 50 Jahren hat sich hier auf einer Fläche von 18 Hektar eine Oase mitten in Berlin entwickelt. Viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen haben hier ein zu Hause gefunden, 1999 wurde deshalb das Gelände zum Naturschutz-und Landschaftsschutzgebiet erklärt.

Einst befand sich auf diesem Gelände der Rangierbahnhof Tempelhof und ein Ausbesserungswerk der Reichsbahn, 1889 gehörte dieser Rangierbahnhof zu den leistungsstärksten Bahnanlagen Berlins. 1995 nach vielen Widerständen der Bürger und dem Nachweis eines ökologischen Fachgutachtens schwenkte auch die Politik nach und nach um, wollte man doch eigentlich einen neuen Güterbahnhof auf dem Gelände errichten. Die Deutsche Bahn übereignete die Fläche dem Berliner Senat und die Idee eines Natur-Parks konnte langsam umgesetzt werden.

Heute führen befestigte Wege, Stege und Tunnel den Besucher durch das Gelände und faszinieren den Betrachter durch eine Artenvielfalt an Tier und Pflanze. Neben dem wilden Wein ein Fliegenpils der wie zur Bewachung ganz in der Nähe die Wildrose und Nachtkerze zum Nachbarn hat. Auch viele Bienenarten, von der Kuckucksbiene bis zur Seidenbiene haben hier ihren Lebensraum. Ein urwüchsiger Wald hat sich ebenfalls ungestört entwickelt, vor allen die Robinie und die Birke haben schnell Fuß gefasst. Das begünstigt wieder eine Zuname der waldbewohnenden Vogelarten wie Rotkehlchen, Nachtigall und Mönchsgrasmücke.

An den Umstand das auf dem Gelände einst Dampfloks zu Hause waren, wird man durchaus aufmerksam, zählt doch eine alte Dampflok zu den Waldbewohnenden und über allem wacht der 50 Meter hohe Wasserturm und einige Wasserkräne, Lichtmasten und Schienenstränge. Auch die Brückenmeisterei und die Lokomotivhalle sowie eine der ältesten Drehscheiben Deutschlands, die bei Führungen noch in Betrieb genommen werden kann.

Die zwei Rundwege des Naturpark sind behindertengerecht, die gesamte Länge beträgt 3,7 km.

Auch findet man Liegewiesen, Bänke, Schaukeln und am Wochenenden Restauration mit Außenbereich. Im Sommer findet man viele schattige Plätze zum verweilen aber natürlich hat auch hier jede Jahreszeit seinen Reiz.

Der Eintritt kostet zur Zeit 1 Euro und ist an Kassenautomaten zu entrichten die sich an den Eingängen zu Park befinden. Einer der Eingänge befindet sich direkt am S-Bahnhof Priesterweg.

Meine Fotos/Diashow


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Park Babelsberg

Der Park Babelsberg ist immer für einen Spaziergang gut, auch in den Herbst- und Winter Monaten.

Man wird einige interessante Plätze entdecken, so das Kleine Schloss, das Dampfmaschinenhaus, den Flatowturm, die Gerichtslaube sowie das Matrosenhaus und den Marstall.

 

Vom Schlosspark blickt man direkt auf die Havel und auf die allseits bekannte Glienicker Brücke.

Das Schloss Babelsberg ist wohl für die meisten Besucher genauso interessant wie einst für Kaiser Wilhelm I, es war Jahrzehnte lang sein Sommersitz. Er war es auch der Schinkel den Auftrag zum Bau des neugotischen Schlosses erteilte.

Von der Anhöhe auf welcher sich das Schloss befindet hat man einen wirklich prächtigen Ausblick, auch auf den Landschaftspark der von Lenne´ und Fürst von Pückler-Muskau seine romantisches Erscheinungsbild bekam.

Wie Anfangs bereits gesagt, ist der Park ein schöner Wochenend-Ausflug für den Großstadt-Stress geplagten Berliner.


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Bürgerpark Pankow

Ein Park in der Einflugschneise

Der Bürgerpark in Pankow ist einer der sehenswerten Parks in Berlin. Er machte auf mich einen ordentliche und gepflegten Eindruck. Er war schon immer ein Erholungsort für die ganze Familie, so findet man auch einen Spielplatz, ein Tiergehege und viele Bänke zum Verweilen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kinderbauernhof Pinke Panke am Rand des Parks.

 
Auch ist ein Musikpavillon zu entdecken, direkt an einem Rosengarten mit Pergola als Hilfe zum Ranken. Es ist gut vorstellbar, das dort gelegentlich Konzerte stattfinden.
Das eigentliche Haupteingangstor befindet sich an der Wilhelm-Kuhr-Straße und ist ein prachtvolles dreiteiliges Tor das italienischen Triumphbögen nachempfunden wurde.

                    

Ist man so und so gerade in der Gegend und hat genügend Zeit und Muße, so bitte ansehen.

Ich war vom S-Bahnhof Wollankstr. in Richtung Majakowskiring unterwegs und habe diesen Park als willkommenen Ort gesehen, mein Ziel zu erreichen. Es ist nicht wirklich überlaufen unter der Woche dort und wenn einen die minütlich startenden und landenden Flugzeuge nichts ausmachen, die auch den Park überfliegen da er in der Einflugschneise liegt, so ist das ein schöner Spaziergang. Auf den Rasenflächen waren auch einige Skulpturen und Denkmäler zu entdecken, ein kleiner Fluss führte durch das von Laub und Mischwald bewachsene Ufer. Das muss wohl die Panke gewesen sein. 

The location of Pankow in Berlin

Image via Wikipedia

Kosten:

Es ist kostenlos.

Herbstspaziergang im Schlossgarten Charlottenburg

Galerie

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

Die Morgensonne ist doch noch heraus gekommen, die bunten Blätter begrüßten mich und ich fühlte mich Willkommen im Schloßpark an einem Sonntag im Oktober.                    Nun bedanke ich mich für die nette Begleitung und ich bleibe noch ein … Weiterlesen

Tempelhofer Park

Auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin Tempelhof soll nun nach dem Willen des Senats von Berlin, ein Park entstehen und wir Berliner dürfen dabei zuschauen wie hier ein „lebendiger, kreativer Ort des 21. Jahrhunderts entsteht“. Arbeiten, Wohnen, Freizeit und Erholung soll hier miteinander verbunden werden.

Man hat diesen Ort bereits offiziell als „Der Tempelhofer Park“ benannt und durch die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2017 erhofft man sich die Krönung der Entwicklung dieser zukünftigen, zentralen Parkanlage.

Gut, da also auch ich eingeladen wurde diesen „Park“ zu erforschen, war ich heute Morgen mal dort und habe mir das alte Flughafengelände angeschaut.

Zum ersten mal in meinem Leben bin ich zu Fuß über die ehemalige Start-und Landebahn gelaufen auf der ich 40 Jahre früher noch mit Pan Am gestartet und gelandet war. Da waren schon anfänglich einige sentimentale Gefühle, aber in Maßen.

War aber auch damit beschäftigt die anderen Besucher zu beobachten, es waren fast alles Menschen auf Rädern, Zweirädern, Einrädern, Rollerskates, Rollschuhe, Rollstühle, Kinderwagen, Autos und was sonst noch so rollt.

Zu meiner Überraschung traf ich aber auch auf viele Jogger, die auf dem Betonboden ihre Runden drehten. Na, das fand ich ja derart krank, das ich mir einen stoppte und mich bei ihm erkundigte, ob es jetzt gerade hipp sei auf Start- und Landebahnen zu laufen. Der war anfangs recht irritiert über meine doch einfache Frage, hat aber doch freundlich und spontan berichtet, das ich ja Recht hätte, wenn ich meine, das sei nicht sonderlich vorteilhafter Bodenbelag zum Laufen. Aber man wohnt in der Nähe und die Hasenheide und den Viktoriapark kenne man nun mal Inn -und Auswendig, also laufe man hier auf Beton.

Jeder erforscht und genießt diesen „Park“ tatsächlich auf seine Weise. Die Radfahrer fuhren übrigens in einem Affenzahn, so als wollten sie die Startgeschwindigkeit der Flugzeuge von damals erreichen, aber es ist ja genug Platz und ich fühlte mich nicht bedrängt.

Es gibt bereits einen Grillplatz, zwei Sportplätze und natürlich einen Biergarten. Über den gepflegten Rasen zwischen den Flugfeldern war ich angenehm überrascht, auch war mir früher nie aufgefallen, dass es auch einiges an Baumbestand gibt, abseits der Flugbahnen natürlich. So kleine bis mittelgroße grüne Inseln tauchen immer wieder auf bei meinem Rundgang, teils befinden sich auch Gebäude darauf in denen früher entweder Munition gebunkert wurde, Treibstoff in unterirdischen Tanks gelagert wurde, Notaggregate für den Bedarfsfall und Wetterstationen sowie einiges mehr.

Alles ist schön eingezäunt und gesichert einschließlich der Flughafengebäude natürlich. Und das „Wiesenmeer“ zwischen all dem soll bereits ein „wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen“ sein. Kann ich so nicht beurteilen, habe zwar einige Pflanzen bemerkt, Tiere weniger bis gar nicht (vermutlich zu winzig).

Ich werde nicht mehr vor 2017 hier auflaufen da ich unzähligen anderen Berliner Grünanlagen meinen Vorzug gebe.

Bevor der Flughafen hier erbaut wurde hieß das alles einmal Tempelhofer Feld und genau das ist es in meinen Augen auch heute wieder, ein Feld!

Die Öffnungszeiten bitte der Website entnehmen


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Volkspark Jungfernheide

Ein Park nur für Jungfern?

Nein es ist ein Park für das Volk, sagt uns die Bezeichnung schon;
Der Volkspark Jungfernheide besteht bereits seit einigen Jahrzehnten. 
Es handelt sich um eine recht große Parkanlage die zum einem vom Jungfernheideweg und Saatwinkler Damm und zum anderen durch den Kurt-Schumacher-Damm und Heckerdamm eingegrenzt ist. 
Er liegt eigentlich in mehreren Stadtbezirken, in Siemensstadt und Charlottenburg Nord. 

In dem Park befinden sich viele Freizeitangebote, wie zum Beispiel ein Sommerbad, mehrere Fußballplätze, Liegewiesen, Planschwiese für die kleinsten im Sommer. Es gibt mindestens zwei Gaststätten (nichts Besonderes), eine Freilichtbühne die von einem Kultur Biergarten betrieben wird. Ein Bootsverleih vermietet Ruderboote mit denen man eine Rundfahrt auf dem Parkgewässer machen kann.
Zu Fuß hingegen wird man noch einige Tiergehege entdecken, mit Wildschweinen und Rehen, einen eingezäunten Hundeauslaufplatz für Hund und Halter sowie ein größeres Ferienlager für Berliner Schulkinder.
Ich finde dass der in die Jahre gekommene Park noch immer eine wertvolle Freizeitanlage ist. Die Bäume und Sträucher dürfen dort zum Teil wachsen wie es ihnen beliebt, im Rahmen der Sparmassnahmen bezeichnete man diesen Umstand gerne als Biotop Anlage, wobei ein hinterer Teil des Parks schon immer etwas wilder wachsen durfte.
Als ich heute nach längerer Zeit mal wieder dort war musste ich mit Bedauern feststellen, dass vieles aus der Gründerzeit der Anlage zerfallen ist oder abgerissen und nicht wieder aufgebaut wurde.
Aber das tut der Sache keinen Abbruch und es ist äußerst erholsam auf den vielen Wegen seine Runden zu drehen. Obgleich der Park nahe am Flughafen Tegel liegt, ist die Geräuschkulisse durchaus erträglich. Es startet und landet zum Glück nicht jede Maschine über den Park. 
Um den gesamten Park zu begehen bräuchte zumindest ich, sicher einen halben Tag.
Wie schon gesagt, das ganze Jahr über ein gutes Ausflugsziel.

 
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Erreichbarkeit:

Ist mit der S-Bahn, Bhf. Jungfernheide und 15 Min. Fußweg zu erreichen, der U-Bahn bis Jacob-Kaiser-Platz und 10 Min. Fußweg bis Eingang Heckerdamm. Freier Eintritt. Nur nicht für das Freibad.
Es wachsen dort vor allen Eichen, Buchen, Birken und Kiefern.
Besonders der hintere Teil des Parks in Richtung Saatwinkler Damm ist mehr ein dichter Wald als ein Park aber mit Trampelpfaden und auch breiten Wegen.

Volkspark Wilmersdorf

Der 18 ha große Volkspark Wilmersdorf wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt und ist ein lang gestreckter Grünzug welcher in Wilmersdorf beginnt und hinter dem Rathaus Schöneberg endet.

In mitten des Parks erstreckt sich ein langer aber schmaler See, der Fennsee. Ansonsten ist der Park mit vielen Liegewiesen zum Sonnen und Spielen ausgestattet, wovon auch gerne und ausreichend gebrauch gemacht wird.

Auch an Spielplätzen mangelt es nicht und für die nicht mehr ganz so kleinen gibt es einen Tennisplatz, eine Minigolfanlage und ein Basketballplatz. Für Hunde ist ein extra Auslaufgelände vorhanden da die ja in der Regel weder Tennis noch Minigolf spielen können.

Etwa auf Höhe der Uhlandstraße finden die zukünftigen dringend gebrauchten Spieler für Herta BSC zwei Fußballfelder um sich auf ihre zukünftige Aufgabe vor zu bereiten.

Durch die Bundesallee wird der Park zwar getrennt aber kein Problem, mittels einer Fußgängerbrücke überqueren wir ihn und gelangen dort in einen üppig bepflanzten Blumengarten.

Im und um den Park findet man ausreichend viele Kioske und Gaststädten um sich zu stärken oder zu erfrischen. Nahe der Rudolfstädterstraße gibt es auch noch neben einem „normalen“ Spielplatz, einen Wasserspielplatz.

Ich bin immer mal recht gerne auch in diesem Park unterwegs.


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Großer Tiergarten

Der ca. 4Km breite und 1,5Km tiefe Tiergarten in Berlin wurde bereits im 17. Jahrhundert durch

Friedrich III für das Volk angelegt.  Mehrmals ist der Park im Laufe der Zeit umgestaltet worden, einer der letzten Gestalter war Lenné der ihn in einen englischen Volkspark umwandelte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg in dem der Tiergarten gewaltige Schäden erlitt, wurde der verbliebene Teil auch noch von den Berlinern kahlgeschlagen, sie benötigten dringend Brennholz. Bereits 1949 begann die Wiederaufforstung des Parks.

In den Sommermonaten ist der Tiergarten ein beliebter Treffpunkt  für Jogger, Ballspieler, Sonnenanbeter, Grillmeister, Radfahrer und nicht zu vergessen die Spaziergänger.

Der Park besteht nicht nur aus Baum, Strauch und Rasen, sondern auch aus etlichen Sehenswürdigkeiten wie einige Denkmale, Brücken und Stege, der Siegessäule und der Kongresshalle.

Über einen See im südlichen Teil sowie einen Kanal nebst Schleuse verfügt der Tiergarten ebenso wie auch im nördlichen Teil über ein Schloss, dem Schloss Bellevue Sitz des Bundespräsidenten mitten im Tiergarten und direkt am Spreeufer.  Nicht weit davon findet man auch das Carillon ein großes, von Hand gespieltes Konzertglockenspiel mit 68 Glocken und als kleinen Kontrast das  sowjetische Ehrenmal welches gleich nach Ende des Krieges auf Befehl der Roten Armee als erstes sowjetisches Ehrenmal im Zentrum der Stadt errichtet wurde.

Auch ist der fast 60 järige Englische Garten am Hansaviertel mit seinem Teehaus Bestandteil des Parks.  Im Übrigen gibt es auch einige Spielplätze, Grillplätze und Parkplätze, letztere vor allen entlang der Straße des 17. Juni.  Kommt einem bekannt vor der Name, oder?  Die Loveparade fand hier bis 2006 statt und hat den Park mit seinen bis zu 1,5 Millionen Besuchern stark strapaziert. Andere werden sich vielleicht besser an die Fanmeile  zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erinnern.

Die „Goldelse“ auf der Siegessäule am Großen Stern  hat all das und noch viel mehr beobachten können. Man könnte noch so manches über diese Parkanlage berichten so auch das es hier ein Gas-Laternen-Freilicht Museum gibt, nahe dem S-Bahnhof Tiergarten und das der Park einem eigentlich nie langweilig wird da er abwechslungsreich gestaltet ist und einem immer wieder eine überraschende interessante Perspektive geboten wird.

Auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit einen Halb-Tagesausflug wert!  Oder einfach im Sommer nur auf eine der Wiesen legen und entspannen oder vergleichbares.

Es gibt einige Restaurants im und am Tiergarten, keiner muss auf eine Stärkung oder Erfrischung verzichten.

Die Anfahrt kann auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen:

Mit der U-Bahn bis Hansaplatz oder der S-Bahn bis S-Bahnhof Tiergarten zum Beispiel.

Der Große Tiergarten  Straße des 17.Juni 10785 Berlin

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