Hansaviertel

Hansaviertel-Berlin

Nachdem im Zweiten Weltkrieg fast alle Häuser des 1874 gegründeten Wohngebiets zerstört wurden, ist in den Jahren zwischen 1955 und 1960 das neue Südliche Hansaviertel entstanden.

Im Rahmen der Interbau wurde das Neubaugebiet als „Südliches Hansaviertel“ bezeichnet und danach endgültig nur noch Hansaviertel. Das alte Hansaviertel ist in Vergessenheit geraten.

In einem Wettbewerb von 1952 waren über 50 Architekten aus 13 Ländern eingeladen Entwürfe zur Bebauung einzureichen. Es waren unter anderen Alvar Aalto, Max Traut, Oscar Niemeyer, Arne Jacobsen, Egon Eiermann und Walter Gropius. Nach den Entwürfen dieser Herren wurden 35 Objekte realisiert. Es entstand eine Mischung aus Hoch-und Flachbauten um den Hansaplatz.

An eine Ladenpassage (hier hatte Bubi Scholz eine Parfümerie), 2 Kirchen und ein Kino wurde auch gedacht. In dem Kino befindet sich schon längst das Grips-Theater und seit 1961 gibt es die Hansa-Bibliothek und die U-Bahn hat eröffnet, nur eine Station zum Bahnhof Zoo oder in der anderen Richtung zur Turmstraße.

Das Hansaviertel gehörte einst zum Bezirk Tiergarten, den gibt es ja nun nicht mehr und es ist nun Moabit-Mitte. Die Lage ist irgendwie optimal, zwischen Spree und Tiergarten und auch der Englische Garten ist vor der Tür, nur wenige Minuten zur Siegessäule und zum Zoo.

Außer der U-Bahn sind auch noch zwei S-Bahn Stationen vorhanden, der S-Bahnhof Tiergarten und der Bahnhof Bellevue.

de: Der Tiergarten in Berlin mit der Siegessäu...

de: Der Tiergarten in Berlin mit der Siegessäule in der Mitte, dahiner Südliches Hansaviertel, Spree und Moabit en: Berlin-Tiergarten park with the 'victory column' in the middle, followed by Südliches Hansaviertel, Spree and Moabit (Photo credit: Wikipedia)

Es lohnt mal sich das Viertel anzusehen, obgleich einige Leute meinen das es sehr an die „Platte“ erinnere…Ich hätte immer gerne dort gewohnt, auch heute noch, Platte hin, Platte her!

DIASHOW


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Das Urbane Gewässer am Potsdamer Platz

Das ökologische Reinigungskonzept ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Biotope.

Dieses mit Regenwasser gespeiste Gewässer erfüllt einige wichtige Funktionen, es vermeidet Hochwasser in dem es Regenwasser zurück hält um es zu nutzen und langsam ableitet.

Das Stadtklima wird durch einen Temperaturausgleich verbessert, es erfolgt eine Luftbefeuchtung und Staubentwicklung wird vermindert.

Es dient nicht zuletzt auch einer „Freiraumqualität“, da wir Stadtmenschen Wasser als ein willkommenes und interessantes Element an den unterschiedlichsten Orten der Stadt betrachten.

Enten und Fische sollten nicht gefüttert werden da es dem Wasser und Tier nicht sehr zuträglich ist. Auch sollten die Pflanzflächen und Reinigungsbiotope nicht betreten und bebadet werden damit das Wasser sauber bleibt.

Ich finde es kann nicht genug solcher Biotope in Berlin geben und sicher haben viele die am Potsdamer Platz schon gesehen aber nicht entsprechend gewertet.

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Meine Welt der Lakritze

Will ich wieder einmal in die Welt der Lakritze abtauchen, so muss ich nur nach Berlin-Kreuzberg fahren um dem kadó einen Besuch abzustatten.

Ilse Böge hat hier nicht nur die Klassiker versammelt, sondern bietet auch Neumodernere Produkte aus dem Lakritzsegment an.

Die einzelnen Sorten sind hier nach Geschmacksrichtungen geordnet, von süß über salmiakig bis salzig und auch flüssig nicht zu vergessen.

Mich begeistert hier vor allen die enorme Sortenvielfalt aus allen Herren-Lakritz-Länder. Wobei ich persönlich schon immer die Produkte aus dem Norden bevorzugt habe, ob nun die schwedischen Ruller-Bänder oder die Droptwist aus Holland. Am liebsten aber sind mir die etwas salzigeren Produkte wie zum Beispiel die aus der Djungeltüte aus Schweden.

Da ich seit geraumer Zeit auf Zucker verzichten muss, ist es so eine Sache mit dem Versüßen des Lebens.

Zu meinem Glück aber bekomme ich bei kadó auch ein Sortiment an diätischen Lakritzen und das sogar noch in den von mir bevorzugten Geschmacksrichtungen.

Besonders angetan haben es mir auch die schönen Dosen zum Beispiel von Amarelli oder Zagarese aber man kann sich auch individuell die Klipp-Klapp-Dose von kadó befüllen lassen. Sind der Hit, die toll gestalteten Dosen! Na ja, für mich zumindest, da ja wohl ältere Menschen insbesondre derartige Vorlieben entwickeln sollen.

Foto Kado´

Eine Vorliebe für flüssige Lakritze habe ich zum Glück nicht entwickelt, wahrscheinlich da ich noch im Besitz meiner Zähne bin.

Wer aber möchte oder gar muss bekommt auch Diverse Liköre und sogar italienischen Grappa. Die flüssigen Produkte enthalten übrigens zum Teil zwischen ca. 20% und 42% Alkohol.

Das für mich aber ungewöhnlichste dürfte Lakritz in Pulverform sein. Es soll bereits die Gewürzregale einiger Küchen erobert haben, Lakritz goes Haute Cuisine? Bei aller Liebe, das vermag ich mir eher nicht vorzustellen.

Bevor ich es vergesse sei noch erwähnt, dass man hier auch über das Internet sowie per Post seine Vorräte auffüllen kann.

Foto Kado´

Ich kann den Laden nur aufs schwärzeste empfehlen.

Graefestraße 20  10967 Berlin
030 6904-1638


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Siemensstadt

Walter Gropius war auch einmal in Siemensstadt.

Einige Wohnblocks des Bauhausgründers Walter Gropius werden zu den modernen Mietwohnungsbauten Deutschlands gezählt.

Stimmt, die meist klaren und einfachen Formen sind schon bestechend. Andere Blocks am Anfang des Jungfernheidewegs fallen eher durch ihre Rundungen und Dachaufbauten auf die einen durchaus an die Aufbauten eines großen Passagierschiffs erinnern können.

Viele der Gebäude verfügten auch über große Dachgärten und Balkone, an den Gartenseiten befinden sich verglaste Loggien. Ein eigenes Heizwerk und eine riesige Wäscherei waren noch in den 50ziger Jahren in Betrieb. Alle Wohnungen in den damals noch weißen Blocks waren zentral geheizt und Warm Wasser wurde auch vom Heizwerk geliefert.

Die Wohnungen selbst haben teilweise einen sehr eigenartigen Grundriss, so findet man Zimmer mit einer runden Wand oder auch in eine der Ecken spitz zulaufend. Das schreit nach Maßmöbeln. Zum Teil hat so eine Wohnung WC und Bad zwar getrennt, aber das Bad besteht im original nur aus einem kleinen Raum von etwa 4 bis 5 Qm und ist nur mit einer freistehenden Badewanne ausgestattet. Das WC hat etwa 4 Qm und beinhaltet eine Kloschüssel sowie ein Miniaturwaschbecken. Viele der Wohnungen verfügen über 2 Miniatur-Dielen von ca.3 qm Größe, auch nicht der Hit.

Ich glaube auch dass diese Bauten für die 30ziger Jahre sicher mehr als fortschrittlich waren, aber vier Jahrzehnte später waren sie nur noch eingeschränkt zu nutzen.

Aber Siemensstadt ist kein Bauhaus-Museum weil da nun in etwa 4 Straßenzügen Blocks von Gropius stehen (Großsiedlung Siemensstadt). Siemensstadt war schon vorher da und Siemens auch, dort arbeitete nämlich ein Großteil der Einwohner. Die wohnten in den restlichen Straßenzügen in Mehr- und Einfamilienhäuser der Siemensstadt. Auch Siemens ließ durch eine eigene Baufirma und Wohnungsbaugesellschaft viele Wohnungen errichten.

Deutsch: Gebäudezeile (Mäckeritzstraße 6-14) v...

Image via Wikipedia

In Nähe des Rohrdamms, Richtung Saatwinkler Damm wurden in den Dreiziger Jahren bereits kleinere Reihenhäuser für Arbeiter errichtet, ähnlich der Hufeisensiedlung in Britz.

Dank Siemens war Siemensstadt auch einmal mit der S-Bahn (Siemensbahn) zu erreichen. Aber sie wurde still gelegt und die U-Bahn soll sie ersetzen. Nun Gut, am Anfang war da Siemens, dann die Werkssiedlungen für die Beschäftigten, später fand auch privater Wohnungsbau statt und der Ort war von guter Wohnqualität mit entsprechender Infrastruktur.

Ich habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht und könnte sicher noch so manches berichten, aber das könnte leicht den Rahmen sprengen und vor allen auch die Geduld der sich hoffentlich einfindenden Leser! 


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Nikolaiviertel

Die Großstadt vergisst man hier schnell…

Das Nikolaiviertel habe ich nicht auf den ersten Blick entdeckt.
Es hat sich ein wenig hinter den Mühlendamm, die Spandauer Straße und die Rathausstraße zurückgezogen. Zu einer Seite befindet sich auch noch die Spree, die für eine zusätzliche Attraktivität des Viertels sorgt.

Ich hab mich mal wieder bei einem Passanten nach dem Weg erkundigt, der mich auch sogleich in Schlepptau nahm um mir den Weg zu seinem Viertel zu zeigen.
Es war ein schöner Anblick für mich die kleinen schmalen Gassen und die liebevoll erhaltenen Gebäude zu sehen die alle von der Nikolaikirche überragt wurden.

  

Viele kleine und recht spezielle Geschäfte bieten ihre Ware an, von der Puppenstube über das Kugel Ei bis hin zu Souvenirs & Gifts. Auch kann man nicht über einen Mangel an Restaurants klagen, auch mit Biergarten natürlich.

Da habe ich mir gerne richtig Zeit genommen, um mir auch ja jede Ecke anzusehen. 
Das Nikolaiviertel ist eine kleine Miniaturwelt für sich und das im wahrsten Sinne des Wortes, mitten in Berlin. Die Großstadt vergisst man aber sehr schnell in den Gassen und Gaststätten des Viertels.

Innerhalb Berlins gibt es meines Wissens nur noch die Altstadt Spandaus, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Nikolaiviertel aufzuweisen hat, aber auch nur eine gewisse

Erreichbarkeit
Zu erreichen ist diese Sehenswürdigkeit mit S und U-Bahn bis Alexander Platz und 10 Minuten laufen.

Die Kosten setzen sich aus dem Fahrgeld und einem möglichen Gaststättenbesuch zusammen.
Fahrgeld 4,20 €. Essen, hausgemacht bereits ab ca. 7 € .

Das Nikolaiviertel würde ich auf jeden Fall mit seinen Museen, Geschäften, Gaststätten und einigen alten Bürgerhäusern, als einzigartig bezeichnen.

Will man z.B. das Zille Museum oder das Hanf Museum aufsuchen, so wird man so leicht nichts Vergleichbares finden. Ganz zu schweigen vom prächtigen Ephraim-Palais oder dem Knoblauchhaus und der Nikolaikirche, der ältesten Pfarrkirche Berlins.


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Spandau Altstadt

Die Altstadt Spandaus ist als Ausflugsziel nicht zu vernachlässigen.

Es handelt sich hier um einige Straßenzüge und Plätze welche der Altstadt zu zurechnen sind.
Am Rathaus Spandau beginnend endet sie am Juliusturm, besser gesagt am Kolk. Rechts und links eingegrenzt durch die Breite Straße und den Altstädter Ring.
Ein Teil der Altstadt wurde zur Fußgängerzone umgewandelt, natürlich nicht wegen der schönen alten Gebäude sondern vielmehr wegen der vielen Geschäfte und Kaufhäuser die auch nicht gerade 800 Jahre alt sind wie Spandau selbst. Es herrscht immer ein reger Betrieb in der Einkaufsmeile und Umgebung, auch nach Geschäftsschluss ist die Gegend nicht “tot” sondern durch die vorhandenen Restaurants und Wohnungen ist auch nach 20:00 h noch Leben in der Altstadt.

An der Ritterstraße/Kirchgasse befindet sich die St .Nicolaikirche an der einmal der Ursprung des ältesten und wie ich meine, auch des schönsten Weihnachtsmarkt Berlins war. Inzwischen erstreckt er sich durch die komplette Altstadt im Dezember jedes Jahres und soll einer der größten in Europa sein. Wir Berliner hatten es ja schon immer gerne etwas größer in unserem “Weltstadtwahn”.

Mein Lieblingsviertel in der Altstadt ist Kolk über die Straße Am Juliusturm zu erreichen.
Kolk liegt am Havelkanal nahe einer Schleuse. Im Zentrum dieses Viertels befindet sich die St. Marienkirche, die älteste Marienkirche der Stadt. Dort finden auch öfter div. Musikveranstaltungen statt. Viele sehr alte Häuser säumen die mit Kopfstein gepflasterten, engen Straßen. Geschäfte existieren hier leider nicht mehr und die letzte alte Gaststätte ist auch geschlossen worden. Aber einige der alten Häuser sind sehr schön in Stand gesetzt und verkauft oder vermietet worden.

Überquert man den Havelkanal auf der Juliusturmbrücke so kommt man zu der in unmittelbarer Nähe gelegenen Zitadelle. Auch ein kultureller und historischer Höhepunkt der Stadt über den aber gesondert zu berichten wäre.

Am Schluss sei noch erwähnt, das Spandau nur über 4 Brücken zu erreichen ist, von Berlin aus gesehen. Will man einen Spandauer ärgern so braucht man nur einen möglichen Verlust der Brücken anzudeuten.

Die Altstadt Spandau ist mit U und S-Bahn gut zu erreichen. Zu fahren bis S- Bhf. Spandau oder U-Bhf. Spandau oder Altstadt Spandau. Von den Bahnhöfen aus fällt man fast schon in die Altstadt.

Der Besuch der Altstadt kostet keinen Eintritt, Zitadelle aber ja. Es gibt viele Restaurants und Kaffees in der Altstadt die einen gerne innerhalb eines normalen Preissegmentes bewirten.

 

Für uns Berliner ist der Besuch sicher eine besondere Bereicherung und sagt uns einiges über den Ursprung Spandaus. Für Touristen ist es sicher in Verbindung mit einem Besuch der Zitadelle ein lohnendes Ausflugsziel nur ca. 25 bis 30 Minuten von Berlin entfernt.


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Theater im Nikolaiviertel

So ein Theater…

 

Im Nikolaiviertel ist auch Theater in Form eines musikalisch-szenischen Spaziergangs durch Berlin zu Zille Zeiten.

 

Das Darsteller-Duo schlüpft mit allerlei Requisiten in die Rollen Berliner Gestalten voller Humor und Lebenslust. Alles wird auch besungen, so auch beispielsweise die Laubenpieper.

Mit Gassenhauern, Chansons und Polka werden einzelne Schicksale und Gemütsverfassungen erfasst.

Das Theater ist zu Gast in der Gedenkbibliothek gleich hinter der Nikolaikirche.

In den Pausen oder auch ansonsten bietet sich für das leibliche Wohl die Kaffeestube im Nikolaiviertel an.

Zu erreichen:

S-und U-Bahn Alexanderplatz, Bus 143 und 148 sowie TXL bis Nikolaiviertel.

Parken am Mühlendamm, Parkhaus Rathauspassage.

Abendkasse im Theater ab 18:00h


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Deutscher Dom Berlin

Der Deutsche Dom befindet sich am Gendarmenmarkt in Berlin.

Wer nun glaubt der Dom sei ein Gotteshaus, der irrt. Das trifft zwar auf die Zeit von 1708 bis 1984 zu aber dann wurde das Gebäude von der Besitzerin, der evangelischen Kirche, an den Staat übereignet.

Es ist schon ein imposantes Bauwerk, das nach Plänen von Martin Grünberg erbaut wurde und das einen gleich am Anfang des Platzes gegenüber dem Hilton-Hotel, erwartet. Er bildet zusammen mit dem Französischen Dom und dem Schauspielhaus ein Ensemble an einem der schönsten Plätze in Berlin, wie ich zumindest meine.

Buildings at the Gendarmenmakt-square in Berli...

Image via Wikipedia

Die Architektur des Doms wurde ursprünglich im barocken Stil errichtet aber nach einem Abriss 1780 wegen Baufälligkeit wurde sie im neobarocken Stil wieder aufgebaut. Bei der Gelegenheit bekam er gleich noch einen Turm angebaut, der aber nur dekorative Bedeutung haben sollte.

Der im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Dom wurde übrigens zwischen 1982 und 1996 ein drittes Mal aufgebaut.

Zurzeit befindet sich in seinem Inneren eine Ausstellung des Deutschen Bundestages, der auch Nutzer des Gebäudes ist.

  

Es ist immer schön hier zu flanieren und sich auch den übrigen Bauwerken zu widmen. In der näheren Umgebung sind gute Restaurants und Kaffees die zur Einkehr laden.

Die Preise bewegen sich tendenziell eher nach oben in den Geschäften und Restaurants rund um den Gendarmenmarkt.

Ist man in Berlin, so ist es auch ein Muss, diesen Platz zu besuchen!

Ist zwar Für Kinder geeignet, aber nicht gerade ein Top 10 vor Kids.

Der Eintritt ist übrigens frei und es werden sogar kostenfreie Führungen angeboten. 


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Ludwig-Beck-Platz

Am Ludwig-Beck-Platz da kann man gut…

Hier befindet sich nämlich ein ganz entzückendes Toilettenhäuschen dem durch die Wall-AG eine Wiederherstellung und Renovierung zu Teil wurde.

Die Bedürfnisanstalt wurde bereits 1908 errichtet und steht nun den Besuchern des Moltkemarktes wieder zur Verfügung der hier 3x wöchentlich aufgebaut wird.

Die im Landhausstiel gestaltete Anstalt musste in den letzten Jahren leider geschlossen werden, Vandalismus und Graffiti trugen nicht unerheblich zur Schließung bei.

Das Toilettenhaus mit seiner Holzkonstruktion und dem hohem Walmdach wurde ehemals durch den Gemeindebaurat Tietzen der Lichterfelder Villen-Umgebung angepasst.

Aber es war nicht nur ein Haus für die Verrichtung eines Bedürfnisses, sondern es beherbergte auch den Marktmeister in einem kleinen Büroraum mit Fenster, von dem aus er das Treiben auf dem Marktplatz gut beobachten konnte.

Nun ist es ein Baudenkmal zur dauerhaften Nutzung entsprechend seiner Bestimmung.


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Wochenmarkt auf dem Winterfeldplatz

Heute mal zum Wochenmarkt auf dem Winterfeldplatz?

Jeder Stadtteil in Berlin hat zumindest einen Wochenmarkt, zu einem der schönsten gehört für mich der am Winterfeldplatz im Ortsteil Schöneberg.

Er befindet sich nahe dem Nollendorfplatz und erstreckt sich in etwa zwischen der Winterfeldstraße, Maaßenstraße und Golzstraße.

Jeden Mittwoch und Sonnabend von 8-15 Uhr findet hier der wohl größte Gemüsemarkt Berlins statt.

Natürlich wird nicht nur Obst und Gemüse angeboten, sondern auch alles andere was der Mensch so braucht. Von Käse über Kräuter bis hin zu Naschwerk und natürlich fehlt es auch nicht an mediterranen Köstlichkeiten oder einfach nur `nen Currywurststand.

Dieser Markt wird besonders an den Sonnabenden auch von Besuchern aus dem Rest Berlins und Berlinbesuchern frequentiert.

Auch ist die unmittelbare Umgebung mit vielen Bauten aus der Gründerzeit und einigen denkmalgeschützten Mietshäusern durchaus sehenswert. Die Randbebauung des Platzes selbst besteht überwiegend aus Nachkriegsbauten da sehr vieles im Krieg zerstört wurde.

Auf und um den Winterfeldplatz haben sich in den letzten Jahrzehnten das gastronomische Angebot sowie die Kneipen und Kaffeehaus-Szene ausgeprägt. Eigentlich findet hier jeder etwas für seinen Geschmack und bei schönem Wetter kann man bei fast allen Kaffees und Restaurants auch draußen auf einer Terrasse Platz nehmen und so das bunte treiben beobachten. Ich finde das ist eine richtig gemütliche Umgebung und ist allemal einen Besuch wert.

Der Platz so wie die nähere Umgebung sind spätestens seit der Sanierung in den 1980er und 1990er –Jahren wieder zu einem durchaus beliebten Wohngebiet geworden.

Zu erreichen:

U-Bahnhof Nollendorfplatz


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