Schleuse Charlottenburg

Die Schleuse Charlottenburg ist eine weitere Schleuse der Spree im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Sie verbindet den höheren Wasserspiegel zwischen der Mühlendammschleuse und der Staustufe Charlottenburg, dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und dem Westhafen.

Bereits im Jahr 1885 wurde die erste Staustufe der Spree in Charlottenburg erbaut. Inzwischen besteht ein Neubau und die heutige Doppelschleuse ist im Stande große Güterschiffe mit einer Länge bis zu 110 m und einer Breite bis zu 11,40 m sowie Schubverbände zu bedienen.

Die Inbetriebnahme der neuen Schleuse erfolgte 2003 und nun können die Schiffe vom westeuropäischen Wasserstraßennetz kommend den Berliner Westhafen erreichen. Wartestellen für Sportboote sind in den Vorhäfen.

Die Gesamtlänge der Schleuse einschließlich der Vorhäfen beträgt 1585,00 m, die Schleuse selber ist 152,5 m lang. Die nutzbare Kammer beträgt 115,00 m L. x 12,50 m B. Die Wassertiefe beträgt bei Unterwasser 4,00 m und die Dauer eines Schleusenganges wird mit 15 Minuten veranschlagt.

An der Nordseite der Schleuse wurden Geh-und Radwege, vom Nonnendamm bis zur Mörschbrücke und am Südufer der Spree vom Schlosspark Charlottenburg bis zur Rohrdammbrücke, angelegt.

Ist für den interessierten Ausflügler mit Sicherheit einen Abstecher wert, zumal auch hier eine Kombination mit dem Besuch des nahe gelegenen Schlosspark Charlottenburg und dem Volkspark Jungfernheide möglich ist.

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Mühlendammschleuse

 

Die Mühlendammschleuse ist eine 2 Kammerschleuse die ursprünglich in den 30er Jahren errichtet wurde. Zusammen mit den Schiffen die beruflich unterwegs sind, werden auch Sportboote geschleust. Es ist extra eine Wertestelle für Sportboote angelegt worden. Eine Durchfahrt mit Ruder oder Paddelbooten ist nicht erlaubt.

Auch diese Schleuse wurde bereits mehrfach umgebaut und 1942 entstand der Neubau einer Doppelkammer, zuvor war es seit 1894 eine Einkammerschleuse. Heute können 1000-Tonnen-Schiffe durch die Mühlendammschleuse die Berliner Stadtspree befahren.

Es handelt sich hier um die größte Schleuse innerhalb Berlins. Die Abmessungen der Anlage betragen:

Kammerlänge: 136m, Kammerbreite Nord: 11,75m, Süd: 12,00m

Von einem Uferweg aus kann man die Aktivitäten in der Schleusenanlage beobachten. Die Füllung und Entleerung der Kammern erfolgt recht zügig und das Spreewasser wird von Stemmtorflügeln mit einem Gewicht von 12 Tonnen in den Kammern gehalten.

Die Schleuse befindet sich quasi zwischen dem Nikolaiviertel und dem Museumshafen, will sagen das man einen Besuch der 3 Objekte miteinander verbinden könnte. Ich zumindest schaue meist mal vorbei wenn ich an dem einem oder anderen Ort in unmittelbarer Nähe zu tun habe.

 

 

 

City-Tour 1 mit der Spreekrone

Heute habe ich sogleich den schönen Sommertag ausgenutzt um mit der Reederei Winkler 3 Stunden unter den Brücken durch das historische und moderne Berlin zu fahren. Als Abfahrtsort wählte ich den Anlegepunkt Schlossbrücke am Charlottenburger Ufer, nahe Luisenplatz und Schloss Charlottenburg.

Die Fahrt führte über das Hansaviertel – Spreebogencenter und Spreebogen in Moabit weiter zum Schloss Bellevue – Haus der Kulturen der Welt – Bundeskanzleramt – Hauptbahnhof und Reichstag.

Bhf. Friedrichstraße, Reichstagsufer – Museumsinsel – Berliner Dom – Fernsehturm – Rotes Rathaus – Nikolaiviertel und Mühlendammschleuse waren die nächsten Sehenswürdigkeiten.

Die East-Side-Gallery – 02 World – Oberbaumbrücke und Trep Tower mit den Molekulemen waren auch schon der Wendepunkt und die Fahrt führte zurück bis Jannowitzbrücke entlang dem Märkischen Ufer – Reichstagufer – Spreebogen und zum Ausgangspunkt der Schlossbrücke.

Das Schiff war die elegante Spreekrone mit 300 Sonnenplätzen und 233 Innenplätzen im Panorama-Salon. Die Länge beträgt 52,50 m; Breite 8,20 m

An Bord werden durch den Restaurationsservice Speisen und Getränke angeboten. So kostet beispielsweise ein Kännchen Kaffee oder Tee mit einem Stück Blechkuchen 7,20 € oder wenn´s lieber mit einem Stück Torte sein darf, 8,00 € . Suppe, Hauptgericht und Dessert schlagen zusammen mit ca. 21,00 € zu Buche.

Jeden Sonntag ist an Bord der Spreekrone City-Familien Brunch von 10:00 – 13:25 Uhr für 19,-€ plus Fahrtkosten 19,-€ . Kinder zwischen 6 – 14 Jahren zahlen für die Fahrt 9,50 € und für das Buffet 1,- € pro Lebensjahr.

Eine interessante Fahrt die auch in deutsch und englisch sachkundig moderiert wird. Allerdings vom Datenträger der nun leider nicht immer synchron mit der Wirklichkeit war. Man sieht aber auf jeden Fall die Stadt mit ganz anderen Augen wenn man sie von den Wasserwegen aus erkundet.

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Reederei Bruno Winkler

Mierendorffstraße 16

10589 Berlin-Charlottenburg

Telefon: 030 / 3 49 95 95

Anleger Schlossbrücke

Tel.: 0172 / 321 10 74

www.ReedereiWinkler.de

Schleuse Spandau

Bereits am 7.März 1232 beginnt die Geschichte der Schleuse Spandau, wenn auch damals noch unter der Bezeichnung Flutrinne.

Die heutige Schleuse befindet sich auf dem nördlichen Areal zwischen der Zitadelle und dem südlichem Teil der Altstadt von Spandau.

Ihre größte Belastung erlebte die Schleuse Spandau nach der Teilung Berlins, ca.8000 Frachter, 2000 Schlepper, 5000 Fahrgastschiffe, 19.000 Sportboote usw. – insgesamt 35.500 Fahrzeuge pro Jahr.

Aber auch nach dem Fall der Mauer mussten viele Kompromisse gemacht werden, die den nautischen Anforderungen manche Beschränkung auferlegte.

Ein Neubau musste her und somit wurde 2002, nach etwa 6 Jahren Planungs- und Bauzeit, die neue Schleuse Spandau dem Schiffsverkehr übergeben. Nun war endlich die Verbindung zwischen Spree, Havel und Oder wieder hergestellt.

Der Neubau ist eine Einkammerschleuse und ist für Schiffe mit einer Abladetiefe bis zu 2,80 m befahrbar. Parallel zur Kammer befindet sich auf der Zitadellenseite eine Bootsschleppe.

Die Kammerlänge: 115,00 m

Kammerbreite : 12,50 m

Fallhöhe: 1,80 bis 2,40 m je nach Pegelstand

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