Blockhaus Nikolskoe

Beim “Blockhaus Nikolskoe” handelt es sich um eine historische Gaststätte.

          Seit 1819 befindet sie sich in der schönen und ebenso grünen Umgebung mit einem herrlichen Ausblick auf die Havel und die schräg gegenüberliegende Pfaueninsel.

 

Das Restaurant wird auch von vielen Hochzeits- und Tauf- Gesellschaften reserviert, die in der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ev. Kirche St. Peter und Paul entweder ihr Ja-Wort gaben oder sogar bereits den Nachwuchs über das Taufbecken hielten.

Aber auch nach einem Ausflug in der Umgebung ist es ein gutes Ziel um sich bei Speis und Trank zu regenerieren.

Die Speisekarte ist recht vielseitig und man hat die Wahl zwischen regionalen Gerichten und kräftiger Hausmannskost sowie Fischgerichten oder auch kalten Gerichten.

Ich habe bei meinem letzten Besuch Zanderfilet an Rahmblattspinat,

Zitronenbutter und Petersilienkartoffeln zu mir genommen und war zufrieden mit der Zubereitung und dem Service. Meine Begleitung trank noch einen trockenen Riesling und alle waren zufrieden.

          

Im laufe der Jahre erlebte ich leichte Schwankungen bezüglich Service und Küche, wobei ich das alles noch im Rahmen des Möglichen  einstufe.

Die Anreise ist auf recht mannigfaltige Art möglich.

Mit dem Dampfer bis Station Pfaueninsel und von dort etwa 12 Minuten Fußweg in Richtung St. Peter und Paul.

Mit der S-Bahn bis Bahnhof Wannsee und weiter mit dem Bus

Oder mit dem PKW, Parkraum ist direkt vor dem Restaurant.

          

Die Preise sind durchaus in Ordnung und das Blockhaus an sich ist ja schon eine Sehenswürdigkeit und durchaus einen Ausflug wert.

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Pfaueninsel

Mein Besuch auf der Pfaueninsel

war nachhaltig beeindruckend. Als ich nach Verlassen der Fähre einen Weg rechts nach oben wählte, begegnete mir schon bald ein Rad-schlagender Pfau – das tun nur die männlichen Pfauen- und ich dachte das sei ein guter Anfang. Ließ sich auch bereitwillig fotografieren, der eitle Pfau. Ich setzte meinen Rundgang fort und seine lauten Rufe begleiteten mich ein Stück des Weges.

Vorbei an den Brunnen und Fontänen, die eigentlich keine mehr sind, da sie ihren Dienst verweigern. Die Strecke wird so langsam zu einem staubigen Sandweg welcher sich durch den deutschen Mischwald seinen Weg bereits vor über einem Jahrhundert gesucht haben dürfte. Anfangs sind keine Parkbänke zu sehen, Fußkranke und Gehbehinderte sollten zumindest nicht den von mir gewählten Weg benutzen. Nach einiger Zeit tauchen Gebäude auf, die ich aber nicht zuordnen kann da nicht beschildert. Ich entdecke dafür eine menge Schilder die auf einen elektrischen Zaun aufmerksam machen sollen und wieder andere die das Füttern von Tieren verbieten oder gleich den Zutritt untersagen. Man soll auch nicht die Wege verlassen und ich frage mich, weshalb eigentlich nicht, alles wächst eh wild und die Besucher kommen ja nicht gerade in Scharen.

Auf der Wegessstrecke ist weder etwas zu Trinken zu bekommen und zu Essen erst Recht nichts, das erklärt wahrscheinlich auch den Umstand, das es keine Toiletten gibt.

Gut, ich wandere weiter meines Weges und plötzlich tauchen auch Bänke am Wegesrand auf, manchmal sogar alle par Meter, unterstützt werden die Holzbänke von vielen älteren Steinbänken die jedoch keine Rückenlehne haben. Man hat halt nicht zu viel bei der Aufstellung nachgedacht.

Gelegentlich lichtet sich der Wald ein wenig und man hat einen Blick auf das Wasser, wenn man schon keins kaufen kann so doch wenigstens mal anschauen. Im Grunde genommen sind die meisten Wege schattig nur in der Mitte der Insel befinden sich einige sonnige Sandwege.

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Tegeler See

Tegeler See mit Greenwich Promenade

Lake Tegel

Image via Wikipedia

Liegt im Norden Berlins und gehört verwaltungstechnisch zum Bezirk Reinickendorf.
Wenn man mit der U-Bahn bis Tegel fährt und dann die Strasse Alt Tegel entlang geht, gelangt man zwangsläufig zur Greenwich-Promenade und die befindet sich an einem kleinem Teil des Tegeler Sees.

Die Promenade ist, wie ihr Name bereits vermuten lässt, ein für Fußgänger ausgebauter Bereich zum flanieren am See. An der Greenwich-Promenade befinden sich auch einige Anlegestellen von den aus man die unterschiedlichsten Dampferfahrten machen kann. Da liegen überwiegend die etwas größeren Fahrgastschiffe und es fällt einem auf Grund von Komfort und Service nicht schwer auch die länger dauernden Fahrten, kann locker so um 6 Std. dauern, zu machen.

An den Anlegern vorbei wird es etwas ruhiger und es begegnen einem Jogger, Radfahrer und Spaziergänger, die sich vermutlich vom Alltagsstress erholen wollen.
Am Wegesrand befinden sich genügend Bänke von denen auch gerne Gebrauch gemacht wird, wahrscheinlich auch, wegen dem Seeblick.
Weiter des Weges sind Angler auf dem See zu entdecken, möglicherweise um am Abend Fisch zu grillen. Etwa 500 Meter vom Ufer befindet sich die nördlichste Insel Berlins, die Insel Hasselwerda. Sie war jahrelang nicht zugänglich und befindet sich nun im Besitz eines Eingetragenen Freizeitvereins.

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Krumme Lanke

 

 

Nachher saß ich mit der Emma uff der Banke,

so beginnt das Lied von der Krummen Lanke und ich war heute mal an dem See im Südwesten Berlins.

Auf einem Sandweg kann man den See umrunden und gleich am Anfang begegnete mir eine Dame an zwei Stöcken, bei der ich mich, extrovertiert wie ich nun mal bin, erkundigte ob es gut zu schaffen sei. Nachdem sie mir erklärte, das es nur ca. 3,8 Km sind und das sicher kein Problem für mich werden dürfte, machte ich mich frohen Mutes auf den Weg.

Obgleich es für einen Sonntag noch recht früh war, kamen mir bereits ab 8:30 h Scharen von Joggern entgegen. man
Auf einem Schild am Weg war zu lesen, das man gern auch mit dem Rad fahren darf wenn man den Fußgängern die Vorfahrt gewährt. Na ja, ich war froh mein Rad oben an der Strasse abgestellt zu haben. Ich habe schließlich kein Geländerad und bin auch nicht mehr der jüngste.

Der Weg war angenehm schattig da er am Rand eines Waldes entlang führt und ich konnte so richtig Wald und See genießen.
Große und kleine Badestellen befinden sich ebenfalls am See und die wurden bereits rege benutzt. Ein Hundehalter, der mit seinem Dalmatiner unterwegs war, erklärte mir, dass auf der einen Seite des Sees Hunde, auf der anderen Menschen baden dürfen. Aber ich glaube das war alles durcheinander, mal nur Hunde und mal Hund und Halter gemeinsam. Die meisten Menschen haben nackt gebadet, die Hunde sowieso.
Man sollte bei seinem Spaziergang also möglichst seine eventuell mitzunehmenden Kinder zuvor kurz mal über das nötigste bezüglich Nacktheit aufklären.

Auf der Hälfte des Weges wurde man durch ein Schild auf das Vorhandensein einer Gaststätte aufmerksam gemacht die einem ab 10:00h zu Diensten sein wollte. Es war gerade erst 9 und ein Getränk habe ich seit einiger Zeit immer selbst dabei.

Rechts und links des Weges befanden sich genügend Bänke an meist schönen Plätzen die zum Rasten einladen sollten. Aber scheinbar werden die Bänke mehr am Abend benutzt, das ließ zumindest der Inhalt einiger Papierkörbe vermuten, welche vor lauter Schnaps, Wein und Bierflaschen bereits überquollen. Ansonsten war aber alles verhältnismäßig ordentlich einschließlich der Tagesbesucher.

Nach über der hälfte der Strecke kam mir wieder die Dame an Stöcken entgegen und anlässlich eines weiteren Plauschs erfuhr ich, das sie immer mehrmals um den See läuft.
Na, jeder nach seiner Fasson. Ich fand einmal rum für mich ausreichend und angenehm.

Ich kam wieder gut an meinem Ausgangspunkt an und auch mein Rad stand noch da. Allmählich war es voller geworden und die ankommenden Autofahrer hatten durch die Parkplatzsuche Stress den sie sicher bei einem Spaziergang um den See wieder abbauen würden.

Lageplan