Theater im Nikolaiviertel

So ein Theater…

 

Im Nikolaiviertel ist auch Theater in Form eines musikalisch-szenischen Spaziergangs durch Berlin zu Zille Zeiten.

 

Das Darsteller-Duo schlüpft mit allerlei Requisiten in die Rollen Berliner Gestalten voller Humor und Lebenslust. Alles wird auch besungen, so auch beispielsweise die Laubenpieper.

Mit Gassenhauern, Chansons und Polka werden einzelne Schicksale und Gemütsverfassungen erfasst.

Das Theater ist zu Gast in der Gedenkbibliothek gleich hinter der Nikolaikirche.

In den Pausen oder auch ansonsten bietet sich für das leibliche Wohl die Kaffeestube im Nikolaiviertel an.

Zu erreichen:

S-und U-Bahn Alexanderplatz, Bus 143 und 148 sowie TXL bis Nikolaiviertel.

Parken am Mühlendamm, Parkhaus Rathauspassage.

Abendkasse im Theater ab 18:00h

Neptunbrunnen

Neptunbrunnen

Neptun steht mitten im Becken des Brunnens und hält einen Dreizack in der linken Hand der auf seiner linken Schulter aufliegt, den rechten Arm auf den Schenkel gestemmt. Das könnte bedeuten, dass er Linkshändler war. Er ist übrigens nicht alleine sondern umgibt sich mit Meerestieren und vier Damen Namens Rhein, Elbe, Oder und Weichsel.

1891 wurde der Brunnen vor dem heute nicht mehr vorhandenen Stadtschloss errichtet und die Berliner tauften ihn “Forckenbecken”.

Auch dieses Bauwerk war nach dem II Weltkrieg beschädigt und wurde restauriert und teils neu gegossen 1969 in den Platz vor dem Fernsehturm integriert.

Dieser Brunnen gehört zu den größten Brunnenanlagen der Welt, es war das Hauptwerk von Begas der die bildkünstlerische Arbeit schuf.

Das Brunnenbecken besteht aus rotem poliertem Granit und somit herrscht eine farbliche Eintracht mit dem Roten Rathaus, das nur wenige Meter entfernt steht.

         

Zu erreichen:

S+U Alexanderplatz

Geöffnet:

7/24

Immer einen Besuch wert…

Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz

es ist ein geschichtsträchtiger Platz…


In erster Linie befinden sich Neubauten auf und um den Platz, so auch beispielsweise das Hotel park inn das zu DDR-Zeiten Stadt Berlin hieß.
Es ist mit 30 Stockwerken eines der höchsten Häuser Berlins. Das höchste Bauwerk dürfte der Berliner Fernsehturm sein, der 1969 am Platz errichtet wurde. Bekannt dürfte auch den meisten die Weltzeituhr von Erich John an diesem Platz errichtet, sein.
Bereits seit über 100 Jahren gibt es den Stadt und Fernbahnhof am Alex, gebaut durch James Hobrecht. 1913 wurde ein U-Bahnhof hinzugefügt. Aus DDR Zeiten stammt auch noch das Berolina- und das Alexanderhaus. Beides sind Rekonstruktionen nach dem 2. Weltkrieg.

Heute ist der Platz wieder im Begriff sich zu einem Verkehrsknotenpunkt zu entwickeln.
Der Platz südlich des Bahnhofs (der mit Marienkirche und Fernsehturm) ist eigentlich nicht mehr der Alexanderplatz. Der Alexanderplatz ist nur nördlich der Bahntrasse. Der südwestliche Platz hat meines Wissens nach noch keinen Namen. Es ist der namenlose Platz und die Städteplaner erörtern noch in ihren Projektgruppen wie es denn weiter

gehen soll am Alex.
Langfristig soll auch der Abriss des Hotels

park inn die Errichtung neuer Bauwerke an dieser exponierten Stelle ermöglichen.

Der Umbau des Zentrum Warenhauses in Galeria Kaufhof und die Erweiterung des Berolinahauses, das nun eine Filiale von C und A beherbergt, wurde bis 2006 abgeschlossen. 

Wenn man den Platz heute so betrachtet ist es nur noch schwer vorstellbar wie Alfred Döblins Romanfigur, Franz Biberkopf als Zeitungsverkäufer, auf diesem Ort verweilte oder aber Herr Grundeis von Emil und den Detektiven aufgespürt wurde.

Lebhafter hat man noch die Demos und Kundgebungen von 1989 in Erinnerung die letztendlich zum Ende der DDR beigetragen haben.