Friedhöfe an der Liesenstraße

Die Friedhöfe entstanden ab 1830, als erstes wurde der Domfriedhof I genutzt. Es folgte 1934 der alte Domfriedhof und bereits ein Jahr darauf wurde der Französische Friedhof eingeweiht.

Diese Friedhöfe befinden sich nebeneinander südlich der Liesenstraße in Berlin Mitte.

Durch den Verlauf der Berliner Mauer, die zum Teil über die Friedhöfe führte, wirkte derzeit alles recht unwirklich und Besucher mussten sich mehrfach ausweisen, sie wurden permanent beobachtet. Ein normales Gemeindeleben fand hier sehr lange nicht statt. In der ganzen Liesenstraße befinden sich noch Reste der Grenzanlagen. Es lohnt durchaus selber einmal hier auf Entdeckungsreise zu gehen um sich die Friedhöfe nebst Straße und auch die Liesenbrücken (1897) anzuschauen.

Pack die Badehose ein…

Auch im Strandbad Wannsee hat die Saison begonnen…

Die Kalte Sophie hat glücklicherweise seit langem einmal nicht für kühle und frostige Wetterphänomene im Mai gesorgt.

Ein Wermutstropfen im See dürfte allerdings eher die Erhöhung der Eintrittspreise sein, es kostet nun 4,50 €.

Textauszug aus dem Song von Conny Froboess (1951)

„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein
Und dann nischt wie raus nach Wannsee
Ja, wir radeln wie der Wind durch den Grunewald geschwind
Und dann sind wir bald am Wannsee
Hei, wir tummeln uns im Wasser wie die Fischlein, das ist fein
Und nur deine kleine Schwestern, nee, die traut sich nicht hinein
Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein
Denn um Acht müssen wir zuhause sein“

Einige Einzelheiten zum Strandbad Wannsee

Berlin steht in voller Blüte

Sophienkirche

Die Sophienkirche

wurde 1713 erbaut, spendiert von Königin Sophie Luise, deren Namen die Kirche auch trägt.

Der Turm entstand erst 1735 nach einem Entwurf von Johann Friedrich Grael. Bauherr war König Friedrich Wilhelm I.

Die Kirche ist ein schlichter, weiträumiger Saalbau, der so manchen Umbau erlebte, den größten 1892 und dieser prägt noch heute das Innere des Gottes Haus. Ein Festsaal mit neobarocker Dekoration, in dem mit Kanzel, Orgel, Taufe und einigen Grabdenkmalen auch ältere Ausstattungsstücke erhalten blieben.

Eine Besonderheit ist auch die städtebauliche Lage des Baus auf dem, alten, mit hohen Bäumen bestandenen Kirchhof in mitten der dicht bebauten Stadt. Es ist eine verborgene Ruhezone, in der sich auch die Gräber von Zelter und Ranke befinden.

Nach 1945 war die Sophienkirche eines der wenigen nutzbaren Gotteshäuser in der Innenstadt.

Zu DDR-Zeiten besuchte Martin Luther King die Sophienkirche anlässlich seines Aufenthalts in Ostberlin im September 1964.

Die Orgel ist immer freitags um 16:00 Uhr und sonntags um 10:00 Uhr im Gottesdienst zu hören.

Quelle:  Sophienkirche Berlin

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31
10115 Berlin

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Alter Jüdischer Friedhof in der „Große Hamburger Straße“

Hier befindet sich der älteste Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Er wurde von 1672 bis 1827 benutzt und 1943 auf Befehl der Gestapo zerstört, nachdem bereits 1942 das erste Altenheim in unmittelbarer Nachbarschaft, in ein Sammellager für jüdische Bürger umgewandelt wurde.

Große Hamburger Straße 26

Nächste Haltestelle:

S-Bahnhof Hackescher Markt

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