Messegelände Berlin und Kongresszentrum (ICC)

Seit 1924 ist das Gelände am Funkturm zwischen Messedamm und Jaffestraße Areal des Messegeländes.

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26 Messehallen warten hier auf Aussteller und die wiederum auf Besucher.  Das Gelände besteht aus miteinander verbundenen Hallen und hat eine Größe von etwa 550.000 m².

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In den späteren Jahren erst wurde das ICC mit in das Gesamtkonzept einbezogen, auch hier besteht eine direkte Verbindung in Form eines Brückenbauwerkes zu den älteren Hallen des Messegeländes die übrigens im Gegensatz zum Internationalen Kongresszentrum unter Denkmalschutz stehen. Durch die Einbeziehung des ICCs erst wurde es ermöglicht Kongresse und Messen gegebenenfalls miteinander zu verbinden.

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Der zu Füßen des Funkturms liegende *Sommergarten* ist unmittelbar in das Messegelände integriert und wird natürlich auch entsprechend genutzt. Direkt von den einzelnen Hallen aus gelangt man auch in den Sommergarten und somit nach stundenlangen Gängen durch die Hallen, auch an die frische Berliner-Luft.

 

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Im Bereich der Hallen am Sommergarten befinden sich unter anderen auch ein Raum der Ruhe, Fundbüro und Erste Hilfe Abteilung sowie das bekannte Palais am *Funkturm*. Mitten im Sommergarten befindet sich auch eine große Fläche um Veranstaltungen auszurichten.

 

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*Die Verkehrsanbindung* ist vorzüglich,

mit der *S-Bahn* bis Messe Nord/ICC sowie mit der *U-Bahn* bis Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz.

Für die Anreise mit dem Auto zum Beispiel über die A100 stehen zwar etwa bis zu 12.000 Parkplätze bereit aber es empfiehlt sich doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Für die auswärtigen Besucher befindet sich gleich gegenüber des Messegeländes auch der *Zentrale Omnibusbahnhof* (auf dem übrigens im Jahre 1914 die erste Messehalle stand) ein Hotel und Restaurant steht hier ebenfalls zur Verfügung.

 

Messe Berlin GmbH
Messedamm 22, D-14055 Berlin

Telefon: +49 (0)30 / 3038-0
Telefax: +49 (0)30 / 3038-2325
E-Mail: central@messe-berlin.de

Das Tor zu Charlottenburg

Das Charlottenburger Tor

Nach einer aufwendigen Sanierung bei der auch das Brückengeländer und die 20 Meter hohen Kandelaber mit den Bogenlampen wieder hergestellt wurden, die von A. Speer entworfenen Leuchten entfernt wurden, ist das Tor im Juni 2010 wieder der Öffentlichkeit frei gegeben worden und es kann wieder an das ehemalige Stadttor geklopft werden.

  

Anlässlich der Baumaßnamen erlangte das Tor nochmals durch die etwas unglückliche Auswahl der Riesenposter zu Werbezwecken, eine unliebsame Berühmtheit. Durch die Werbung wurden Teile der Baumaßnamen finanziert.

Ursprünglich wurde das Tor im Bereich der Charlottenburger Brücke über den Landwehrkanal als Stadteingang erbaut. Das ist nun schon über 100 Jahre her und zwischenzeitlich wurde es im zweiten Weltkrieg zerstört.

 

Erbaut hat die kolonnadenartige Toranlage 1907 Bernhard Schaede mit riesigen Bronzestandbildern von Friedrich I und Sophie Charlotte sie hatten den Blick auf den Tiergarten.

  

Im Keller des Tores befindet sich ein Museum das über die Geschichte des Tores informiert, auf das über 20 Meter hohe Plateau wird auf Wunsch der Aufstieg ermöglicht.

Geöffnet hat das Museum:

Sonnabends von 12:00-15:00 Uhr

Eintritt:

1,50 €, unter 12 Jährige Kinder haben freien Eintritt

Zu erreichen:

S-Bahnhof Tiergarten und U-Bahnhof Ernst Reuter Platz

Charlottenburger Tor, Tor-Museum
Straße des 17. Juni 114
10623 Berlin

Schleuse Charlottenburg

Die Schleuse Charlottenburg ist eine weitere Schleuse der Spree im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Sie verbindet den höheren Wasserspiegel zwischen der Mühlendammschleuse und der Staustufe Charlottenburg, dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und dem Westhafen.

Bereits im Jahr 1885 wurde die erste Staustufe der Spree in Charlottenburg erbaut. Inzwischen besteht ein Neubau und die heutige Doppelschleuse ist im Stande große Güterschiffe mit einer Länge bis zu 110 m und einer Breite bis zu 11,40 m sowie Schubverbände zu bedienen.

Die Inbetriebnahme der neuen Schleuse erfolgte 2003 und nun können die Schiffe vom westeuropäischen Wasserstraßennetz kommend den Berliner Westhafen erreichen. Wartestellen für Sportboote sind in den Vorhäfen.

Die Gesamtlänge der Schleuse einschließlich der Vorhäfen beträgt 1585,00 m, die Schleuse selber ist 152,5 m lang. Die nutzbare Kammer beträgt 115,00 m L. x 12,50 m B. Die Wassertiefe beträgt bei Unterwasser 4,00 m und die Dauer eines Schleusenganges wird mit 15 Minuten veranschlagt.

An der Nordseite der Schleuse wurden Geh-und Radwege, vom Nonnendamm bis zur Mörschbrücke und am Südufer der Spree vom Schlosspark Charlottenburg bis zur Rohrdammbrücke, angelegt.

Ist für den interessierten Ausflügler mit Sicherheit einen Abstecher wert, zumal auch hier eine Kombination mit dem Besuch des nahe gelegenen Schlosspark Charlottenburg und dem Volkspark Jungfernheide möglich ist.

Diashow  

Kaufhaus des Westens

Wir fahren mal in die Stadt…

Das KaDeWe in Berlin liegt recht zentral in Nähe des Bahnhofs Zoologischer Garten und noch näher am U-Bahnhof Wittenbergplatz.
Schon in meiner Kindheit, und das ist einige Jahre zurück, war es in unserer Familie üblich einmal in der Woche in die Stadt zu fahren. Damit war dann die etwa 45 Min. Fahrt mit der Straßenbahn Linie 55 von Berlin Siemensstadt zum KaDeWe in Charlottenburg am Tauentzien gemeint.
Die Straßenbahn 55 gibt es längst nicht mehr und ich habe diese Familientradition auch nicht weiter gepflegt.
Sicher, aus alter Gewohnheit habe ich gelegentlich im Laufe der Jahre auch noch das Kaufhaus besucht, aber eben nicht mehr in so zwanghafter Regelmäßigkeit.
Mit seinen 6 Etagen ist es auch nichts Besonderes mehr. Aber es hat auf Grund seiner großen Verkaufsfläche ein dem entsprechendes Warensortiment in zumindest einigen Spezialbereichen. Besonders herausragend sind die Lebensmittel und Feinkostabteilung in der 6. Etage. Dort werden weltweite Spezialitäten kredenzt von der Lenotre Patisserie für die Naschkatzen über die Lenotre Boulangerie für Freunde hervorragender Backware bis zu Fisch und Seafood.
Einige dieser Spezialitäten kann man gleich im Haus zu sich nehmen, nämlich im Restaurant Silberterrasse in der 5.Etage.
Wie gesagt, es ist nicht alles hier im Haus erhältlich aber einigen Abteilungen zeichnen sich durch ein großes und oder spezielles Sortiment aus. Das kann man aber auch gut auf der Webseite vom KaDeWe nachlesen und ich muss hier diesbezüglich nicht ins Detail gehen.
Das etwa 100 Jahre alte Gebäude an sich ist schon eine imposante Erscheinung mit seinem uniformierten Türsteher vor dem Haupteingang.
Im inneren des Gebäudes sind die Abmessungen durchaus im Bereich der Superlative anzusiedeln. Damals wurde eben noch sehr großzügig gebaut, auch in die Höhe, Heizkosten waren ja kein Thema.
Selbstredend verfügt das Haus über unterschiedlich stationierte Rolltreppen und für Besucher mit Höhenangst gibt es auch einige Aufzüge.
Das Kaufhaus des Westens ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch nur zum gucken, obgleich die Karstadt Warenhaus GmbH, sicher lieber sehen würde, wenn man ordentlich was Einkauft. Der gehört das KaDeWe nämlich und sie bezeichnen es doch tatsächlich nur als Betriebsstädte.
Erreichbarkeit
Das KaDeWe ist sehr gut zu erreichen, mit der U-Bahn bis Wittenbergplatz, Bus:
Linien 343, M19, M29 und M46, Haltestelle Wittenbergplatz.Man sollte es schon mal ansehen.Die Preise sind normal, der Eintritt ist frei.Hat nach 100 Jahren einen gewissen Kultfaktor erworben.

Siemensstadt

Walter Gropius war auch einmal in Siemensstadt.

Einige Wohnblocks des Bauhausgründers Walter Gropius werden zu den modernen Mietwohnungsbauten Deutschlands gezählt.

Stimmt, die meist klaren und einfachen Formen sind schon bestechend. Andere Blocks am Anfang des Jungfernheidewegs fallen eher durch ihre Rundungen und Dachaufbauten auf die einen durchaus an die Aufbauten eines großen Passagierschiffs erinnern können.

Viele der Gebäude verfügten auch über große Dachgärten und Balkone, an den Gartenseiten befinden sich verglaste Loggien. Ein eigenes Heizwerk und eine riesige Wäscherei waren noch in den 50ziger Jahren in Betrieb. Alle Wohnungen in den damals noch weißen Blocks waren zentral geheizt und Warm Wasser wurde auch vom Heizwerk geliefert.

Die Wohnungen selbst haben teilweise einen sehr eigenartigen Grundriss, so findet man Zimmer mit einer runden Wand oder auch in eine der Ecken spitz zulaufend. Das schreit nach Maßmöbeln. Zum Teil hat so eine Wohnung WC und Bad zwar getrennt, aber das Bad besteht im original nur aus einem kleinen Raum von etwa 4 bis 5 Qm und ist nur mit einer freistehenden Badewanne ausgestattet. Das WC hat etwa 4 Qm und beinhaltet eine Kloschüssel sowie ein Miniaturwaschbecken. Viele der Wohnungen verfügen über 2 Miniatur-Dielen von ca.3 qm Größe, auch nicht der Hit.

Ich glaube auch dass diese Bauten für die 30ziger Jahre sicher mehr als fortschrittlich waren, aber vier Jahrzehnte später waren sie nur noch eingeschränkt zu nutzen.

Aber Siemensstadt ist kein Bauhaus-Museum weil da nun in etwa 4 Straßenzügen Blocks von Gropius stehen (Großsiedlung Siemensstadt). Siemensstadt war schon vorher da und Siemens auch, dort arbeitete nämlich ein Großteil der Einwohner. Die wohnten in den restlichen Straßenzügen in Mehr- und Einfamilienhäuser der Siemensstadt. Auch Siemens ließ durch eine eigene Baufirma und Wohnungsbaugesellschaft viele Wohnungen errichten.

Deutsch: Gebäudezeile (Mäckeritzstraße 6-14) v...

Image via Wikipedia

In Nähe des Rohrdamms, Richtung Saatwinkler Damm wurden in den Dreiziger Jahren bereits kleinere Reihenhäuser für Arbeiter errichtet, ähnlich der Hufeisensiedlung in Britz.

Dank Siemens war Siemensstadt auch einmal mit der S-Bahn (Siemensbahn) zu erreichen. Aber sie wurde still gelegt und die U-Bahn soll sie ersetzen. Nun Gut, am Anfang war da Siemens, dann die Werkssiedlungen für die Beschäftigten, später fand auch privater Wohnungsbau statt und der Ort war von guter Wohnqualität mit entsprechender Infrastruktur.

Ich habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht und könnte sicher noch so manches berichten, aber das könnte leicht den Rahmen sprengen und vor allen auch die Geduld der sich hoffentlich einfindenden Leser! 

Siemens-Steg

Der Siemens-Steg

ist eine Brücke in Charlottenburg. Auf ihr kann man als Fußgänger über die Spree gelangen, vom Lüdtgeweg zur Straße Am Spreebord und zurück                                

Die Brücke wurde um 1900 zusammen mit dem Bau des Kraftwerks Charlottenburg errichtet.

Es handelt sich hier um eine Metallkonstruktion mit Elementen aus Sandstein. Sie diente ursprünglich als Verbindung vom Industriestandort zum Alten Lützow zum anderen Ufer der Spree.

Erst 1960 wurde der Steg nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder erneuert. Er hat eine Länge von fast 80 m und ist 3,5 m breit. Die an den Brückenköpfen befindlichen Sandsteintürme sind 10 m hoch.

Herbstspaziergang im Schlossgarten Charlottenburg

Die Morgensonne ist doch noch heraus gekommen, die bunten Blätter begrüßten mich und ich fühlte mich Willkommen im Schloßpark an einem Sonntag im Oktober.

      

       

    Nun bedanke ich mich für die nette Begleitung und ich bleibe noch ein wenig in der wärmenden Herbstsonne stehen. Tschüs!