(wird von den Einheimischen liebevoll Langer Lulatsch genannt.
Er wurde 1926 eingeweiht und galt schon bald als Wahrzeichen Berlins.
Es handelt sich hier um eine Stahlgitterkonstruktion die auch ein wenig an den Eifelturm in Paris erinnert).
In den 30ziger Jahren konnten bereits die ersten Fernsehbilder ausgestrahlt werden.
Rund um den Funkturm befindet sich das Messe und Ausstellungsgelände wo zum Beispiel die Internationale Funkausstellung und die Internationale Grüne Woche stattfinden.
Zu Füßen des Funkturms befindet sich aber auch noch der Sommergarten. In ihm finden in den Sommermonaten unterschiedliche Veranstaltungen statt. So zum Beispiel Das Sonntagskonzert oder andere Musikaufführungen.
(Der Funkturm ist 600 Tonnen schwer und ist 150 Meter hoch. Es befinden sich ein Restaurant und eine Aussichtsplattform auf ihm, die einen schönen Rundblick über die Stadt bietet.
Natürlich nur bei gutem Wetter und geringer Wolkendecke).
Heute sendet der Funkturm weder Fernsehbilder noch Radio-Programme. Soweit ich weiß werden lediglich einige Sprechfunkkanäle über die Antenne ausgestrahlt.
Der Funkturm ist übrigens auch für die Höhe des Fernsehturms am Alexanderplatz mit verantwortlich, Erich H. wollte zumindest auf jeden Fall einen Turm erbauen lassen der den damals noch Westberliner Funkturm in jeder erdenklichen Weise in den Schatten stellt. Das ist ja auch gelungen, der Fernsehturm Ost war das damals und ich glaube noch, heute höchste Bauwerk in Berlin.
Der Funkturm befindet sich übrigens im Stadtteil Berlin-Charlottenburg am Hammarskjöldplatz.
Geöffnet ist er Di-So von 10-23 Uhr und Mo von 10-20 Uhr. Der Eintritt kostet 4,- Euro.
Zu erreichen ist er am besten mit der S-Bahn bis Witzleben ICC-Messe Oder mit der U-Bahn bis Kaiserdamm Von den Bahnhöfen sind es jeweils 10 bis 12 Minuten Fußweg.
Der Sommergarten befindet sich zwischen den Messe-Hallen am Funkturm.
Da zumindest an Wochenenden nur ein kleinerer fast verborgener Eingang zur Verfügung steht, ist der Sommergarten nicht gerade leicht zu finden. Wenn man am Messedamm vor den Ausstellungshallen steht so befindet sich der Eingang ganz links. Ein Auskunftsassistent sitzt in einem Tordurchgang hinter Glas und sagt einem gerne wo es so lang geht. Es ist der gleiche Eingang den man auch zum Besuch des Funkturms benutzen sollte.
Mit der Wegbeschreibung des Herrn aus dem Glaskasten versuche ich den Garten zu finden. Ich lebe zwar überwiegend in Berlin, aber es ist Jahrzehnte her, das ich im Sommergarten war. Ich muss über einen Innenhof vorbei am Funkturm in eine Halle des ICCs, die zur hälfte durchqueren um dann durch eine bestimmte Tür endlich wieder ins freie zu gelangen.
Nun stehe ich doch noch im Sommergarten, hatte ich einfacher in Erinnerung.
Die Anlage erinnert mich an einen bepflanzten und begrünten Sportplatz, ist auch von ovaler Form und der mittlere Bereich liegt tiefer als der Rest des Gartens. Auf einem breiten, teils von Pappeln gesäumten Rundweg sehe ich mir das Areal in Ruhe an und ruhig ist es beileibe, ich treffe zumindest auf keine weiteren Besucher. Auch die Gartenbänke stehen im Augenblick ungenutzt am Weg.
Alles macht einen recht gepflegten Eindruck und einige Rasensprenger sind bemüht denselben zu wässern da ich einen recht warmen Tag für meinen Ausflug gewählt habe.
Ich hatte eigentlich mehr Blumenbeete in Erinnerung aber die vorhandenen waren nicht sonderlich üppig.
Der Garten wird praktisch wohl nur zwischen den Open Air Veranstaltungen am Leben gehalten um ihn dann bei diversen Inszenierungen zum Beispiel anlässlich der IFA oder anderen Sonderschauen wieder zu reanimieren.
Nach etwa 15 Minuten habe ich eigentlich genug gesehen und mache mich auf die Suche nach dem Ausgang. Man sollte das mit einem Besuch des Funkturms verbinden, geht mir noch so durch den Kopf
Erreichbarkeit
U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz, ist eine Station der Linie U2 .
Mit der S-Bahn bis ICC-Messedamm ehemals S-Bhf. Witzleben.Kostet kein EintrittSteht unter Denkmalschutz