Deutscher Dom Berlin

Der Deutsche Dom befindet sich am Gendarmenmarkt in Berlin.

Wer nun glaubt der Dom sei ein Gotteshaus, der irrt. Das trifft zwar auf die Zeit von 1708 bis 1984 zu aber dann wurde das Gebäude von der Besitzerin, der evangelischen Kirche, an den Staat übereignet.

Es ist schon ein imposantes Bauwerk, das nach Plänen von Martin Grünberg erbaut wurde und das einen gleich am Anfang des Platzes gegenüber dem Hilton-Hotel, erwartet. Er bildet zusammen mit dem Französischen Dom und dem Schauspielhaus ein Ensemble an einem der schönsten Plätze in Berlin, wie ich zumindest meine.

Buildings at the Gendarmenmakt-square in Berli...

Image via Wikipedia

Die Architektur des Doms wurde ursprünglich im barocken Stil errichtet aber nach einem Abriss 1780 wegen Baufälligkeit wurde sie im neobarocken Stil wieder aufgebaut. Bei der Gelegenheit bekam er gleich noch einen Turm angebaut, der aber nur dekorative Bedeutung haben sollte.

Der im 2. Weltkrieg schwer beschädigte Dom wurde übrigens zwischen 1982 und 1996 ein drittes Mal aufgebaut.

Zurzeit befindet sich in seinem Inneren eine Ausstellung des Deutschen Bundestages, der auch Nutzer des Gebäudes ist.

  

Es ist immer schön hier zu flanieren und sich auch den übrigen Bauwerken zu widmen. In der näheren Umgebung sind gute Restaurants und Kaffees die zur Einkehr laden.

Die Preise bewegen sich tendenziell eher nach oben in den Geschäften und Restaurants rund um den Gendarmenmarkt.

Ist man in Berlin, so ist es auch ein Muss, diesen Platz zu besuchen!

Ist zwar Für Kinder geeignet, aber nicht gerade ein Top 10 vor Kids.

Der Eintritt ist übrigens frei und es werden sogar kostenfreie Führungen angeboten. 


View Larger Map

Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz

Die Rosenkranz-Basilika in Berlin-Steglitz

Der Grundstein für diese Kirche wurde 1899 gelegt und bereits 1900 konnte in ihr die erste Predigt gehalten werden. Wer mitgerechnet hat, wird sicher bemerkt haben, dass dies über 110 Jahre her ist.

Ich habe es erst heute geschafft, diese Basilika in unmittelbarer Nähe der lebhaften Schlossstrasse, zu besuchen. Sobald man die Kirche betritt vergisst man auch schon den geschäftigen Betrieb der nahen Einkaufsstrasse.


  

Die Architektur ist wohl der Spätromantik zuzuordnen und ist einem in der Berliner Umgebung vertraut. Der turmartige Bau ist an seiner höchsten Stelle 40 m hoch, die Wandfläche ist mit Rundbogenfenstern versehen. Die Fassade der Basilika ist aus rotem Backstein mit starken Fugen.

Im Innenraum bezieht die Kirche ihr Licht aus 16 Rundbogenfenstern, insbesondere die Seitenapsiden und Nebenräume befinden sich in einem Dämmerlicht. Der Altarraum ist mit Säulen versehen, die Arkaden tragen einen Bogen. Die kleineren Fenster des Apsisraums sind mit Glasmalerei versehen und lassen nur spärliches Licht durch. Im Kircheninneren findet man eine reichhaltige malerische Gestaltung byzantinischen Charakters vor.

Die Glocken der Kirche mussten im Ersten Weltkrieg zur Waffenherstellung abgeliefert werden und erst 1925 konnte wieder ein neues Geläut aufgehängt werden. Doch schon 17 Jahre später (1942) mussten auch diese Glocken im Zweiten Weltkrieg zum einschmelzen abgeliefert werden.

Seit 1975 wurde von der gleichen Firma erneut ein Bronzegeläut fertig gestellt. Die neuen Glocken der Rosenkranz-Basilika verrichten noch heute ihre Aufgabe.


1950 wurde die Kirche von Papst Pius XII. zur „Basilica Minor“ erhoben und 1964 wird die Kirche schließlich unter Denkmalschutz gestellt. Die alte doch sehr mitgenommene Orgel kann erst 1966 durch eine neue von den Gebr. Stockmann erbaute Orgel ersetzt werden. Über 300 Pfeifen werden mit 42 Registern bespielt.


  

 
View Larger Map