Namensvetter

Am Urbanhafen,Berlin Kreuzberg

Am Urbanhafen,Berlin Kreuzberg

Bei einem Ausflug zum Urbanhafen und Umgebung, begegnete mir zufällig der Ausflugs-Dampfer “Spree-Athen” . Habe ich natürlich gleich abgelichtet um ihn euch einmal vorzustellen.

Şehitlik-Moschee

Die Şehitlik-Moscheewurde wurde 1983 auf dem Gelände des gleichnamigen Türkischen Friedhof, der bereits seit 1863 besteht , errichtet.

Besonders den Muslimen aus Neukölln und Kreuzberg dient die Moschee als Gebetsstädte. Das wäre allerdings kurz vor der Eröffnung fast schief gegangen, die Minarette wurden entgegen den Bauauflagen zu hoch gebaut und zwar ca. 10 Meter, auch wurde die Kuppel ein wenig höher als genehmigt.

Ein nun drohender Abriss konnte durch handeln und feilschen verhindert werden. Man einigte sich auf wunderbare Weise auf die Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 80.000 Euro und schon war das Problem vom Tisch.

Sehitlik-Moschee

Die Moschee befindet sich übrigens einerseits genau am dem Flugfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhof und der Neue Garnisonsfriedhof  liegt quasi zu Füßen des Bauwerks. An einer der Außenwände der Moschee war der Stein eines Grabes nur 10 bis 20cm entfernt auf dem laut Inschrift eine Tochter ihre liebe Mutter einst bestattet hatte. Ich fand den Standort überaus bemerkenswert und musste daran denken, dass wohl vieles zusammen wächst auch wenn es nicht wirklich zusammen gehört…

Sehitlik-Moschee Sehitlik-Moschee Sehitlik-Moschee

Als ich die Moschee um 10:00 Uhr besuchte, wurde ich freundlich begrüßt und man zeigte mir den richtigen Weg um in das innere des Gebäudes zu gelangen. Ich wurde auch erinnert, mir die Schuhe auszuziehen aber das ist ja eine Selbstverständlichkeit für mich gewesen. Die Stufen zum und vor dem Eingang waren pitsche patsche Nass und das gleiche galt nach dem ausziehen meiner Schuhe auch für meine Socken.

Sehitlik-Moschee

Obgleich ich nun nasse Füße bekommen hatte, war die Besichtigung der Räumlichkeit doch recht eindrucksvoll, alles wirkte so neu und sauber im Vergleich zu einigen Moscheen die ich im Ausland besucht hatte, des Weiteren war ich auch der einzige Besucher zu dieser Zeit, keiner drängelte oder vertauschte irrtümlich die Schuhe vor der Tür.

Unten auf dem Vorplatz waren noch die alten Gräber von 1863 des ehemaligen türkischen Diplomatenfriedhofs integriert, etwas entfernt befanden sich einige Verkaufsstände und eine Teestube gleich neben dem Zugang zum Gebetssaal. Es können übrigens 1.500 Gläubige Platz finden.

Alles in allem ein nicht uninteressantes Ausflugsziel zumal es gut mit einem Besuch des Tempelhofer Parks und dem Neuen Garnisonsfriedhofs  verbunden werden könnte.

Adresse:

Columbiadamm 128
10965 Berlin

 

 

 

Meine Welt der Lakritze

Will ich wieder einmal in die Welt der Lakritze abtauchen, so muss ich nur nach Berlin-Kreuzberg fahren um dem kadó einen Besuch abzustatten.

Ilse Böge hat hier nicht nur die Klassiker versammelt, sondern bietet auch Neumodernere Produkte aus dem Lakritzsegment an.

Die einzelnen Sorten sind hier nach Geschmacksrichtungen geordnet, von süß über salmiakig bis salzig und auch flüssig nicht zu vergessen.

Mich begeistert hier vor allen die enorme Sortenvielfalt aus allen Herren-Lakritz-Länder. Wobei ich persönlich schon immer die Produkte aus dem Norden bevorzugt habe, ob nun die schwedischen Ruller-Bänder oder die Droptwist aus Holland. Am liebsten aber sind mir die etwas salzigeren Produkte wie zum Beispiel die aus der Djungeltüte aus Schweden.

Da ich seit geraumer Zeit auf Zucker verzichten muss, ist es so eine Sache mit dem Versüßen des Lebens.

Zu meinem Glück aber bekomme ich bei kadó auch ein Sortiment an diätischen Lakritzen und das sogar noch in den von mir bevorzugten Geschmacksrichtungen.

Besonders angetan haben es mir auch die schönen Dosen zum Beispiel von Amarelli oder Zagarese aber man kann sich auch individuell die Klipp-Klapp-Dose von kadó befüllen lassen. Sind der Hit, die toll gestalteten Dosen! Na ja, für mich zumindest, da ja wohl ältere Menschen insbesondre derartige Vorlieben entwickeln sollen.

Foto Kado´

Eine Vorliebe für flüssige Lakritze habe ich zum Glück nicht entwickelt, wahrscheinlich da ich noch im Besitz meiner Zähne bin.

Wer aber möchte oder gar muss bekommt auch Diverse Liköre und sogar italienischen Grappa. Die flüssigen Produkte enthalten übrigens zum Teil zwischen ca. 20% und 42% Alkohol.

Das für mich aber ungewöhnlichste dürfte Lakritz in Pulverform sein. Es soll bereits die Gewürzregale einiger Küchen erobert haben, Lakritz goes Haute Cuisine? Bei aller Liebe, das vermag ich mir eher nicht vorzustellen.

Bevor ich es vergesse sei noch erwähnt, dass man hier auch über das Internet sowie per Post seine Vorräte auffüllen kann.

Foto Kado´

Ich kann den Laden nur aufs schwärzeste empfehlen.

Graefestraße 20  10967 Berlin
030 6904-1638

Friedhöfe Mehringdamm

Nur durch Zufall lernte ich die Friedhöfe Mehringdamm kennen. Ja Friedhöfe, es handelt sich hier nämlich um insgesamt fünf Gottesacker die im 18. Jahrhundert vor dem Halleschen Tor angelegt wurden. Ein ehemaliger Mitarbeiter hält sich hier schon seit längeren auf und ich habe den Besuch immer aufgeschoben, merkt er es doch wahrscheinlich nicht mehr…

Bestattungen innerhalb der Stadt waren nicht mehr gestattet und so kam es zur Anlage dieser Begräbnisstätten.

Natürlich gehören die Friedhöfe auch zu Kirchen und Gemeinden. So befinden sich hier die alten Kirchhöfe der Neuen Kirche und der Jerusalemskirche sowie der Dreifaltigkeitskirche und der Bethlehemskirche.

Sicherlich ist das nun nicht gerade einer der schönsten und bekanntesten Friedhöfe Berlins, wobei aber durchaus auch bekannte Menschen hier ihre letzte Ruhe fanden.

Karl von Siemens, Ernst Schering, E.T.A. Hoffmann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Adolf Glaßbrenner, sind nur einige der hier bestatteten.

Die Friedhöfe befinden sich im Berliner Ortsteil Kreuzberg und sind mit Sicherheit auch einen Besuch wert.

Kann man aber auch gut verbinden mit einem Abstecher zu Riehmers Hofgarten und wenn euch dann der Hunger quält so ist das kein Problem, zu Curry 36 wolltet ihr doch sicher schon immer mal…

Ich habe zumindest heute in genau der empfohlenen Reihenfolge diesen „Rundgang“ gemacht und halte ihn für optimal, die Wurst bei C 36 war tatsächlich echt lecker und über Riehmers Hofgarten werde ich euch als nächstes berichten.

Adresse:

Mehringdamm

10961  Berlin

Viktoriapark

Ernst Herter: Der seltene Fang. 1896, Bronze. ...

 

The Viktoriabrücke is a footbridge in Berlin-K...

Image via Wikipedia

The monument in Viktoriapark, Berlin

Gloria Viktoria…

befindet sich mitten in Berlin Kreuzberg, besser gesagt befindet er sich auf dem Kreuzberg in Kreuzberg, einen stark besiedelten Stadtbezirk mit vorwiegend Altbauten. Da der Bezirk nicht so viele Grünflächen hat ist der Park seit Jahrzehnten ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Kreuzberger. Er liegt zwischen dem Mehringdamm und der Kreuzbergstraße. Ein Wasserfall welcher von der Anhöhe des Berges hinab fließt, bahnt sich seinen Weg in die Richtung der Großbeerenstraße. Auf dem hügligen Gelände des Parks sind besonders im Sommer viele sonnenhungrige Menschen auf den Rasenflächen anzutreffen.
Wer nun Bewegung braucht sollte besser einen kleinen Spaziergang durch den Park machen und gleich oben in Richtung der höchsten Stelle, trifft man auf ein Nationaldenkmal von dessen Sockel aus man bereits einen schönen Blick auf den Bezirk genießen kann. In weniger schwindelnder Höhe befinden sich auch Spiel und Sportplätze sowie Liegewiesen, noch weiter nach unten begegnet man einigen Tiergehegen welche von den Großstadtkindern oft umlagert werden.
Am Kreuzberg befindet sich übrigens auch die einzige Weinanbaufläche Berlins. Relativ säuerlich soll der Wein von dort sein, wird gemunkelt. Als Kontrast zum Wein wäre dort noch ein Brauereimuseum zu erwähnen, in einer alten Brauerei am Fuß des Kreuzbergs gelegen. In den umliegenden Straßen befinden sich einige Restaurants und Kneipen, in denen man nicht überteuert bewirtet wird. In wenigen Minuten zu Fuß erreicht man auch den Flughafen Tempelhof und könnte den Ausflug durch seinen Besuch abrunden.

  • Der Park ist gut mit der S-Bahn (Yorckstr.) und mit der U-Bahn (Platz der Luftbrücke) zu erreichen, jeweils ca.10 bis15 Min. Fußweg.
    Eintritt ist frei und die umliegenden Gaststätten haben moderate Preise.
    Das Denkmal auf dem Berg von Schinkel ist sicher eine Visite wert.
    Die Vegetation besteht aus Sträuchern, Hecken und Bäumen, Deutscher Mischwald eben, sowie vielen Wiesen.
Viktoriapark
08.05.2008
von Michael

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