Friedhöfe an der Liesenstraße

Die Friedhöfe entstanden ab 1830, als erstes wurde der Domfriedhof I genutzt. Es folgte 1934 der alte Domfriedhof und bereits ein Jahr darauf wurde der Französische Friedhof eingeweiht.

Diese Friedhöfe befinden sich nebeneinander südlich der Liesenstraße in Berlin Mitte.

Durch den Verlauf der Berliner Mauer, die zum Teil über die Friedhöfe führte, wirkte derzeit alles recht unwirklich und Besucher mussten sich mehrfach ausweisen, sie wurden permanent beobachtet. Ein normales Gemeindeleben fand hier sehr lange nicht statt. In der ganzen Liesenstraße befinden sich noch Reste der Grenzanlagen. Es lohnt durchaus selber einmal hier auf Entdeckungsreise zu gehen um sich die Friedhöfe nebst Straße und auch die Liesenbrücken (1897) anzuschauen.

Sophienkirche

Die Sophienkirche

wurde 1713 erbaut, spendiert von Königin Sophie Luise, deren Namen die Kirche auch trägt.

Der Turm entstand erst 1735 nach einem Entwurf von Johann Friedrich Grael. Bauherr war König Friedrich Wilhelm I.

Die Kirche ist ein schlichter, weiträumiger Saalbau, der so manchen Umbau erlebte, den größten 1892 und dieser prägt noch heute das Innere des Gottes Haus. Ein Festsaal mit neobarocker Dekoration, in dem mit Kanzel, Orgel, Taufe und einigen Grabdenkmalen auch ältere Ausstattungsstücke erhalten blieben.

Eine Besonderheit ist auch die städtebauliche Lage des Baus auf dem, alten, mit hohen Bäumen bestandenen Kirchhof in mitten der dicht bebauten Stadt. Es ist eine verborgene Ruhezone, in der sich auch die Gräber von Zelter und Ranke befinden.

Nach 1945 war die Sophienkirche eines der wenigen nutzbaren Gotteshäuser in der Innenstadt.

Zu DDR-Zeiten besuchte Martin Luther King die Sophienkirche anlässlich seines Aufenthalts in Ostberlin im September 1964.

Die Orgel ist immer freitags um 16:00 Uhr und sonntags um 10:00 Uhr im Gottesdienst zu hören.

Quelle:  Sophienkirche Berlin

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31
10115 Berlin

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Medizinhistorisches Museum der Charite

Hier ist eine der größten Sammlungen pathologisch-anatomischer Präparate zu Hause.
Zu verdanken haben wir diesen Umstand Rudolf Virchow, der 1821 – 1902 diese Sammlung schuf.

Medizinhistorisches Museum

1899 eröffnete Virchow das Pathologische Museum mit einem Bestand von über 20. 000 Präparaten.

Nach dem 2. Weltkrieg konnte die sehr stark dezimierte Sammlung wieder vervollständigt werden und 1998 wurde unter dem jetzigen Namen der Öffentlichkeit wieder eine neue Einrichtung gezeigt.

Besonders bekannt dürfte der Präperatesaal, in dem etwa 800 konservierte Organe zu sehen sind die auch für Studien und Lehrzwecke zur Verfügung stehen. Natürlich kann sich auch jeder andere Besucher tiefe Einblicke in den menschlichen Körper verschaffen.

Die normalen anatomischen Strukturen werden ebenso gezeigt wie auch die pathologischen Erscheinungsbilder. Auch sind embryonale und fötale Fehlbildungen zu sehen die teils bis heute noch erforscht werden müssen.

Außer der Präparatesammlung ist ein Seziersaal, ein historischer Krankensaal, das Anatomische Theater und Operationsbestecke sowie eine Eiserne Lunge zu besichtigen.

Bildmaterial stelle ich für diese Thematik nicht ein, wer interessiert ist wird sich sein eigenes Bild vor Ort machen.

2013 ist 50-Jähriges Jubiläum mit Sonderaktionen!

Öffnungszeiten

Di. bis So. 10 – 17 Uhr
Mi. u. Sa. 10 – 19 Uhr Montag geschlossen

Preise

Erwachsene 5,00 €
Jugendliche 2,50 € (ab 16 Jahre )

Anreise

DB, S5, S7, S75, S9 bis Hauptbahnhof oder Friedrichstraße
U- Bahn-Linie 6 Zinnowitzer Straße
Bus 147 bis Luisenstraße
Straßenbahn M6, M8 bis Zinnowitzer Straße

Ein Platz für die Ewigkeit

Dorotheenstädtischer-Friedrichswerderscher- Friedhof in Mitte

Chausseestr.126, 10115 Berlin

 

Ein Platz für die Ewigkeit

Hier trifft man auf Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Johannes R. Becher und unzählige anderer bekannter und weniger bekannter Größen.

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Ihr braucht nur einen kleinen Spaziergang über den Dorotheenstädtischen Friedhof an der Chausseestraße 126 in Berlin Mitte zu machen und schon werdet ihr sie alle besuchen können.

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Die Grabsteine und Gedenktafeln auf dem 1762 angelegten und bis 1826 mehrmals vergrößerten Dorotheenstädtischen Friedhof sind schon faszinierend und ich kann die zahlreichen künstlerische Bildhauerarbeiten gar nicht oft genug bewundern.

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Ob nun das Berthold Brecht Haus gleich am Eingang des Friedhofs oder die Ruhestätte einer Familie Friedrich Hoffmann deren 4 Kinder 1855 an Scharlach verstorben sind.

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Wem eine solche Welt nicht zu unbehaglich ist, dem empfehle ich auf jeden Fall den Besuch auf dem 17.000qm großen Areal!

 

Öffnungszeiten:
Januar+Dezember: täglich 8.00-16.00 Uhr
Februar+November: täglich 8.00-17.00 Uhr
März+Oktober: täglich 8.00-18.00 Uhr
April+September: täglich 8.00-19.00 Uhr
Mai-August: täglich 8.00-20.00 Uhr