Die Großstadt vergisst man hier schnell…
Das Nikolaiviertel habe ich nicht auf den ersten Blick entdeckt.
Es hat sich ein wenig hinter den Mühlendamm, die Spandauer Straße und die Rathausstraße zurückgezogen. Zu einer Seite befindet sich auch noch die Spree, die für eine zusätzliche Attraktivität des Viertels sorgt.
Ich hab mich mal wieder bei einem Passanten nach dem Weg erkundigt, der mich auch sogleich in Schlepptau nahm um mir den Weg zu seinem Viertel zu zeigen.
Es war ein schöner Anblick für mich die kleinen schmalen Gassen und die liebevoll erhaltenen Gebäude zu sehen die alle von der Nikolaikirche überragt wurden.
Viele kleine und recht spezielle Geschäfte bieten ihre Ware an, von der Puppenstube über das Kugel Ei bis hin zu Souvenirs & Gifts. Auch kann man nicht über einen Mangel an Restaurants klagen, auch mit Biergarten natürlich.
Da habe ich mir gerne richtig Zeit genommen, um mir auch ja jede Ecke anzusehen.
Das Nikolaiviertel ist eine kleine Miniaturwelt für sich und das im wahrsten Sinne des Wortes, mitten in Berlin. Die Großstadt vergisst man aber sehr schnell in den Gassen und Gaststätten des Viertels.
Innerhalb Berlins gibt es meines Wissens nur noch die Altstadt Spandaus, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Nikolaiviertel aufzuweisen hat, aber auch nur eine gewisse
Erreichbarkeit
Zu erreichen ist diese Sehenswürdigkeit mit S und U-Bahn bis Alexander Platz und 10 Minuten laufen.
Die Kosten setzen sich aus dem Fahrgeld und einem möglichen Gaststättenbesuch zusammen.
Fahrgeld 4,20 €. Essen, hausgemacht bereits ab ca. 7 € .
Das Nikolaiviertel würde ich auf jeden Fall mit seinen Museen, Geschäften, Gaststätten und einigen alten Bürgerhäusern, als einzigartig bezeichnen.
Will man z.B. das Zille Museum oder das Hanf Museum aufsuchen, so wird man so leicht nichts Vergleichbares finden. Ganz zu schweigen vom prächtigen Ephraim-Palais oder dem Knoblauchhaus und der Nikolaikirche, der ältesten Pfarrkirche Berlins.
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