Evangelische Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Heute mal wieder ein kleiner Ausflug

es geht nach Nikolskoe. Wo das liegt? In Berlin-Wannsee gegenüber der Pfaueninsel.

Ich suche diesen Ort sicher ein- bis zweimal in Jahr auf und sei es nur weil ich auf dem Weg zum Blockhaus oder zur Pfaueninsel dort vorbei gehe.

Die Kirche erscheint auf den ersten Blick eher schlicht, aber dennoch betrachte ich sie immer wieder sehr gerne und meine, dass es bereits 1837 gut gelungen ist sie in die Havellandschaft einzufügen.

Bekannt ist diese Kirche nicht nur den Berlinern, sondern auch über die Stadtgrenze hinaus bis in das Ausland, denn aus aller Herren Länder möchten Paare hier gerne den Bund fürs Leben eingehen. Dieses doch recht romantische Ambiente scheint es nicht nur mir anlässlich meiner Wanderungen durch die Havellandschaft angetan zu haben.

Eine weitere Besonderheit stellt sicher das Glockenspiel dar. Zu jeder vollen Stunde erklingt es und um 12:00h spielt es “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren”.

Im Sommer finden immer die Musikalischen Vespern statt, jeweils am
Sonnabend um 17 Uhr (Juni bis September). Der Eintritt für alle Konzerte und Musikalischen Vespern ist übrigens frei.

Gottesdienst ist jeden Sonntag um 15:00h.

Da die Kirche wie schon erwähnt, mitten im Wald liegt, führt dieser Umstand dazu, das ein Besuch auch immer automatisch mit einem Spaziergang verbunden ist.

Für Autofahrer sei noch erwähnt, dass die Kirche nicht über eigene Parkplätze verfügt, man kann versuchen die Parkplätze am Blockhaus zu nutzen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anfahrt auf folgende Weise auch sehr gut möglich:

Fahrt mit der S-Bahn bis Wannsee und von dort weiter mit dem Bus 218 direkt bis Pfaueninsel.
Von dort gelangt man links durch den Wald nach etwa 12 Min. Fußweg zur Kirche.

Ein von mir nur aufs wärmste zu empfehlender Ausflug der auch gleich mit einem Besuch auf der Pfaueninsel verbunden werden könnte.

DIASHOW

Blockhaus Nikolskoe

Beim “Blockhaus Nikolskoe” handelt es sich um eine historische Gaststätte.

          Seit 1819 befindet sie sich in der schönen und ebenso grünen Umgebung mit einem herrlichen Ausblick auf die Havel und die schräg gegenüberliegende Pfaueninsel.

 

Das Restaurant wird auch von vielen Hochzeits- und Tauf- Gesellschaften reserviert, die in der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ev. Kirche St. Peter und Paul entweder ihr Ja-Wort gaben oder sogar bereits den Nachwuchs über das Taufbecken hielten.

Aber auch nach einem Ausflug in der Umgebung ist es ein gutes Ziel um sich bei Speis und Trank zu regenerieren.

Die Speisekarte ist recht vielseitig und man hat die Wahl zwischen regionalen Gerichten und kräftiger Hausmannskost sowie Fischgerichten oder auch kalten Gerichten.

Ich habe bei meinem letzten Besuch Zanderfilet an Rahmblattspinat,

Zitronenbutter und Petersilienkartoffeln zu mir genommen und war zufrieden mit der Zubereitung und dem Service. Meine Begleitung trank noch einen trockenen Riesling und alle waren zufrieden.

          

Im laufe der Jahre erlebte ich leichte Schwankungen bezüglich Service und Küche, wobei ich das alles noch im Rahmen des Möglichen  einstufe.

Die Anreise ist auf recht mannigfaltige Art möglich.

Mit dem Dampfer bis Station Pfaueninsel und von dort etwa 12 Minuten Fußweg in Richtung St. Peter und Paul.

Mit der S-Bahn bis Bahnhof Wannsee und weiter mit dem Bus

Oder mit dem PKW, Parkraum ist direkt vor dem Restaurant.

          

Die Preise sind durchaus in Ordnung und das Blockhaus an sich ist ja schon eine Sehenswürdigkeit und durchaus einen Ausflug wert.

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St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Kirche St. Peter und Paul in Berlin-Wannsee. K...

Image via Wikipedia

Heute mal wieder ein kleiner Ausflug, es geht nach Nikolskoe. Wo das liegt? In Berlin-Wannsee gegenüber der Pfaueninsel.

Ich suche diesen Ort sicher ein- bis zweimal in Jahr auf und sei es nur weil ich auf dem Weg zum Blockhaus oder zur Pfaueninsel dort vorbei gehe.

   

Die Kirche erscheint auf den ersten Blick eher schlicht, aber dennoch betrachte ich sie immer wieder sehr gerne und meine, dass es bereits 1837 gut gelungen ist sie in die Havellandschaft einzufügen.

Bekannt ist diese Kirche nicht nur den Berlinern, sondern auch über die Stadtgrenze hinaus bis in das Ausland, denn aus aller Herren Länder möchten Paare hier gerne den Bund fürs Leben eingehen. Dieses doch recht romantische Ambiente scheint es nicht nur mir anlässlich meiner Wanderungen durch die Havellandschaft angetan zu haben.

Eine weitere Besonderheit stellt sicher das Glockenspiel dar. Zu jeder vollen Stunde erklingt es und um 12:00h spielt es  “Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren”.

       

Im Sommer finden immer die Musikalischen Vespern statt,  jeweils am 
Sonnabend um 17 Uhr (Juni bis September).  Der Eintritt für alle Konzerte und Musikalischen Vespern ist übrigens frei.

Gottesdienst ist jeden Sonntag um 15:00h.

Da die Kirche wie schon erwähnt, mitten im Wald liegt, führt dieser Umstand dazu, das ein Besuch auch immer automatisch mit einem Spaziergang verbunden ist.

Für Autofahrer sei noch erwähnt, dass die Kirche nicht über eigene Parkplätze verfügt, man kann versuchen die Parkplätze am Blockhaus zu nutzen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anfahrt auf folgende Weise auch sehr gut möglich:

Fahrt mit der S-Bahn bis Wannsee und von dort weiter mit dem Bus 218 direkt bis Pfaueninsel.

Von dort gelangt man links durch den Wald nach etwa 12 Min. Fußweg zur Kirche.

Ein von mir nur aufs wärmste zu empfehlender Ausflug der auch gleich mit einem Besuch auf der Pfaueninsel verbunden werden könnte.

Pfaueninsel

Mein Besuch auf der Pfaueninsel

war nachhaltig beeindruckend. Als ich nach Verlassen der Fähre einen Weg rechts nach oben wählte, begegnete mir schon bald ein Rad-schlagender Pfau – das tun nur die männlichen Pfauen- und ich dachte das sei ein guter Anfang. Ließ sich auch bereitwillig fotografieren, der eitle Pfau. Ich setzte meinen Rundgang fort und seine lauten Rufe begleiteten mich ein Stück des Weges.

Vorbei an den Brunnen und Fontänen, die eigentlich keine mehr sind, da sie ihren Dienst verweigern. Die Strecke wird so langsam zu einem staubigen Sandweg welcher sich durch den deutschen Mischwald seinen Weg bereits vor über einem Jahrhundert gesucht haben dürfte. Anfangs sind keine Parkbänke zu sehen, Fußkranke und Gehbehinderte sollten zumindest nicht den von mir gewählten Weg benutzen. Nach einiger Zeit tauchen Gebäude auf, die ich aber nicht zuordnen kann da nicht beschildert. Ich entdecke dafür eine menge Schilder die auf einen elektrischen Zaun aufmerksam machen sollen und wieder andere die das Füttern von Tieren verbieten oder gleich den Zutritt untersagen. Man soll auch nicht die Wege verlassen und ich frage mich, weshalb eigentlich nicht, alles wächst eh wild und die Besucher kommen ja nicht gerade in Scharen.

Auf der Wegessstrecke ist weder etwas zu Trinken zu bekommen und zu Essen erst Recht nichts, das erklärt wahrscheinlich auch den Umstand, das es keine Toiletten gibt.

Gut, ich wandere weiter meines Weges und plötzlich tauchen auch Bänke am Wegesrand auf, manchmal sogar alle par Meter, unterstützt werden die Holzbänke von vielen älteren Steinbänken die jedoch keine Rückenlehne haben. Man hat halt nicht zu viel bei der Aufstellung nachgedacht.

Gelegentlich lichtet sich der Wald ein wenig und man hat einen Blick auf das Wasser, wenn man schon keins kaufen kann so doch wenigstens mal anschauen. Im Grunde genommen sind die meisten Wege schattig nur in der Mitte der Insel befinden sich einige sonnige Sandwege.

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