Tegeler Fließ

Um zum Tegeler Fließ zu gelangen entschied ich mich, mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Hermsdorf zu fahren. Dort angekommen ging es zu Fuß die Wachsmuth – Str. bis zur Berliner Str. weiter. Dort geht neben einem Gasthaus zum Fließtaal ein anfangs gepflasterter Weg ab, zum Fließ eben. Man geht am besten gleich am Morgen los, so wie ich um 08:00h , da ist es noch nicht so lebhaft und man begegnet nur einigen Joggern, Radfahrern und Spaziergängern.


Anfangs liegen links am Weg, etwas nach hinten, oben versetzt, einige Eigenheime, die aber nach gewisser Zeit der Natur weichen und einem das Gefühl vermitteln, das man irgendwo in Abgeschiedenheit und Ruhe seinen Weg geht. Rechts und links nun Wiesen, Wälder, Gewässer und Moore. Die Menschen welche sich hier begegnen grüßen sich freundlich und gehen ihres Weges. Es ist der Wanderweg 3 für den Anfang, später entdeckt man ohne Probleme kleine blaue Schilder, welche einem den Weg zu den unterschiedlichen Zielen zeigen möchten. Ich werde bis nach Alt- Lübars wandern, das sind vom S- Bahnhof Hermsdorf aus 5,5 Km, das hab ich natürlich nicht nachgemessen, steht auch auf den Schildchen drauf.

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Tegeler See

Tegeler See mit Greenwich Promenade

Lake Tegel

Image via Wikipedia

Liegt im Norden Berlins und gehört verwaltungstechnisch zum Bezirk Reinickendorf.
Wenn man mit der U-Bahn bis Tegel fährt und dann die Strasse Alt Tegel entlang geht, gelangt man zwangsläufig zur Greenwich-Promenade und die befindet sich an einem kleinem Teil des Tegeler Sees.

Die Promenade ist, wie ihr Name bereits vermuten lässt, ein für Fußgänger ausgebauter Bereich zum flanieren am See. An der Greenwich-Promenade befinden sich auch einige Anlegestellen von den aus man die unterschiedlichsten Dampferfahrten machen kann. Da liegen überwiegend die etwas größeren Fahrgastschiffe und es fällt einem auf Grund von Komfort und Service nicht schwer auch die länger dauernden Fahrten, kann locker so um 6 Std. dauern, zu machen.

An den Anlegern vorbei wird es etwas ruhiger und es begegnen einem Jogger, Radfahrer und Spaziergänger, die sich vermutlich vom Alltagsstress erholen wollen.
Am Wegesrand befinden sich genügend Bänke von denen auch gerne Gebrauch gemacht wird, wahrscheinlich auch, wegen dem Seeblick.
Weiter des Weges sind Angler auf dem See zu entdecken, möglicherweise um am Abend Fisch zu grillen. Etwa 500 Meter vom Ufer befindet sich die nördlichste Insel Berlins, die Insel Hasselwerda. Sie war jahrelang nicht zugänglich und befindet sich nun im Besitz eines Eingetragenen Freizeitvereins.

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